Auf der Kirche St. Johannis kräht der „Grüne Gockel“!

Foto (privat), von links nach rechts: Pfarrerin Andrea Möller, Ingrid Eichner, Christian Hoberg, Elisabeth Meisel, Auditor Hans-Gerd Pelzer,  Sabine Stein-Hoberg, Stefan Beyer, Revisor Roland Wolkersdorfer
Foto (privat), von links nach rechts: Pfarrerin Andrea Möller, Ingrid Eichner, Christian Hoberg, Elisabeth Meisel, Auditor Hans-Gerd Pelzer,  Sabine Stein-Hoberg, Stefan Beyer, Revisor Roland Wolkersdorfer

Am Samstag (19. März 2022) wurde der Kirchengemeinde St. Johannis in Ansbach der „Grüne Gockel“ verliehen. Nach dem offiziellen Start der Einführung des Umweltmanagementsystems „Grüner Gockel“ der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern im September 2019 und dem Schöpfungsgottesdienst im Oktober 2020 verzögerte sich der Zertifizierungsprozess einerseits aufgrund der Pandemie, andererseits durch die geplanten Umbaumaßnahmen im Gemeindezentrum St. Johannis.

Das Zertifizierungsaudit fand am 19. März 2022 im Beisein von Dekan Dr. Matthias Büttner und Pfarrerin Andrea Möller statt. Sabine Stein-Hoberg, die Umweltbeauftragte der Gemeinde St. Johannis und Koordinatorin des Umweltteams (Ingrid Eichner, Elisabeth Meisel, Christian Hoberg, Stefan Beyer, Auditor Hans-Gerd Pelzer) war nach der intensiven Zeit der Recherche, Bewertung und Erarbeitung der Maßnahmen sehr erleichtert, dass der Revisor Roland Wolkersdorfer aus Schwabach am Samstag das ersehnte Zertifikat samt Plakette für das Gemeindezentrum überreichte.

„Wir freuen uns sehr“, so Sabine Stein-Hoberg, „auch wenn wir wissen, dass die Zertifizierung erst der Startschuss für die eigentliche Arbeit ist!“  Das Umweltteam sieht es als sehr positiv an, auch angesichts der aktuellen Situation, der Klimaneutralität der Kirchengemeinde St. Johannis ein großes Stück näher gekommen zu sein. 

Das Team wünscht sich die Unterstützung weiterer Interessierter für diese wichtige Aufgabe und freut sich über die Kontaktaufnahme (Kontakt über Pfarrbüro St. Johannis).

Download des Umweltbericht für St. Johannis als PDF HIER.

Freie Tauftermine in unserer Pfarrei bis September 2022

Taufgottesdienste in St. Johannis
Taufgottesdienste in St. Johannis

Die nächsten freien Tauftermine in unserer Pfarrer sind folgende:

  • Sonntag, 22. Mai, St. Gumbertus, 11 Uhr, Pfarrerin Möller
  • Sonntag, 10. Juli , St. Gumbertus, 11 Uhr, Vikarin Wölfel
  • Sonntag, 31. Juli, St. Gumbertus, 11 Uhr, Pfarrerin Küfeldt
  • Sonntag, 7. August, St. Johannis, 11.30 Uhr, Pfarrerin Möller
  • Sonntag, 21. August, St. Johannis, 11.30 Uhr, Pfarrer Englert
  • Sonntag, 11. September, St. Gumbertus, 11 Uhr, Pfarrer Ndoma
  • Sonntag, 18. September, St. Gumbertus, 11.30 Uhr, Pfarrerin Küfeldt

Orgelbildausstellung aus 2021 nun digital abrufbar

das Rollup zur Wiegleb-Orgel in St. Gumbertus

Vom 12. September bis 10. Oktober 2021 fand in der St. Johanniskirche in Ansbach eine Orgelbildausstellung statt.

Zum „Deutschen Orgeltag“, der jährlich am zweiten Sonntag im September gefeiert wird, wurde diese Orgelbildausstellung „Orgelstadt Ansbach“ zusammengetragen. Der „Deutsche Orgeltag“ geht auf eine Initiative des VOD (Vereinigung der Orgelsachverständigen Deutschland) zurück, er wird seit 2010 gleichzeitig mit dem „Tag des offenen Denkmals“ in Abstimmung mit der „Deutschen Stiftung Denkmalschutz“ begangen. 

Der Ansbacher Beitrag zu diesem Tag war eine Orgelbildausstellung, die fast alle Orgeln in der Stadt Ansbach zeigt, die Namen ihrer Erbauer, ihre Dispositionen und die Vorgängerinstrumente benennt. Dabei waren auch Instrumente zu entdecken, die in der Öffentlichkeit kaum bekannt sind. Insbesondere erlaubt die Zusammensicht der Orgelprospekte und der Dispositionen eine zeittypische Stilkritik in Bezug auf die Gestaltung der Instrumente und die Zusammenstellung ihrer Register. Die ältesten Orgelbestandteile finden sich in der Kirche St. Nikolaus in Schalkhausen (Windlade aus dem 17. Jahrhundert), der älteste Prospekt steht in St. Gumbertus (1738). Die Rollups gingen nach Ende der Ausstellung in den Besitz der betreffenden Gemeinden über, die sie dankenswerterweise auch finanziert haben, eine große Gemeinschaftstat. Zusammengestellt hatten die Ausstellung Alexander Biernoth (Photographien), Rainer Goede (Textbeiträge) und Stefan Diezinger (Satz).

Die Rollups der Orgelbildausstellung können auf der Webseite der Kirchenmusik im Dekanat Ansbach HIER als PDF (chronologisch sortiert) angesehen und nachgelesen werden.

Pfarrer Oliver Englert neuer geschäftsführender Pfarrer der Ansbacher Innenstadtkirchen

Pfarrer Oliver Englert, Foto: Steffen Schneider
Pfarrer Oliver Englert, Foto: Steffen Schneider

Pfarrer Oliver Englert wurde von den leitenden kirchlichen Gremien zum neuen geschäftsführenden Pfarrer für die beiden Innenstadtgemeinden St. Johannis und St. Gumbertus in Ansbach gewählt.

Der in Bad Brückenau geborene 46-jährige Theologe ist seit über 10 Jahren Gemeindepfarrer in der Pfarrei Urspringen im Dekanat Bad Neustadt an der Saale, er studierte in München und Göttingen Evangelische Theologie, absolvierte sein Vikariat im unterfränkischen Maßbach, danach hatte er die Pfarrstelle in Ismaning-Unterföhring im Prodekanat München-Ost inne.

Englert bringt durch seine über sieben Jahre lange Tätigkeit als stellvertretender Dekan Leitungserfahrung mit und war bei der Umsetzung der innerkirchlichen Reformprozesse im Dekanat Bad Neustadt maßgeblich beteiligt. Kooperation und Netzwerkarbeit sowie die Verbindung von Verwaltung und Gemeindearbeit liegen dem kirchenmusikalisch ausgebildeten Pfarrer am Herzen.

1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland: Wanderausstellung zur “Woche der Brüderlichkeit” in Ansbach

Logo "Woche der Brüderlichkeit" in Ansbach (Mittelfranken)

Anlässlich des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hat das Referat für christlich-jüdischen Dialog der Nordkirche eine umfangreiche Wanderausstellung konzipiert. Auf 20 Tafeln mit kurzen Texten und vielen eindrücklichen Bildern wird die Geschichte der Juden in Deutschland dokumentiert. 

Den Anfang machen drei Tafeln zur biblischen Geschichte Israels und zur Entstehung des Rabbinischen Judentums. Für das spätere Deutschland belegt erstmals ein Erlass des römischen Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321, dass Juden die Kultur seit der Spätantike mitgeprägt haben. Eine Blütezeit erlebte das Judentum im Frühmittelalter. In Worms studierte der bekannteste jüdische Bibelexeget, Rabbi Schlomo ben Jizchak, genannt Raschi. Verheerende Pogrome verübten Kreuzzügler gegen die jüdischen Gemeinden im Rheinland. Während der Großen Pest im 14. Jh. führten antijüdische Verschwörungstheorien zu Gewalt und Vertreibungen. Unendlich lang war der Weg von der Diskriminierung über die Duldung bis zur bürgerlichen Gleichberechtigung der Juden. Fast ein Wunder, dass nach dem Völkermord des 20. Jahrhunderts neues jüdisches Leben in Deutschland entstanden ist. Die letzten Tafeln der Ausstellung führen bis in die aktuelle Gegenwart.

Erstmalig in Bayern wird diese Ausstellung vom 3. bis 24. März 2022 zur „Woche der Brüderlichkeit“ in Ansbach, St. Gumbertus in der Georgskapelle (zu besichtigen während der Öffnungszeiten der Kirche 8.00-ca. 17.30 Uhr) gezeigt.

Finanziell unterstützt wurde die Anschaffung von der Regionalbischöfin des Kirchenkreises Ansbach-Würzburg, vom Verein für Begegnung von Christen und Juden BCJ und vom Evangelischen Bildungswerk im Dekanat Ansbach. Die Ausstellung kann bei Pfr. Hermann Spingler ausgeliehen werden. Kontakt: Tel. 0981-96262, hermann.spingler@elkb.de

Der Ausstellungskatalog ist in der Ausstellung und beim Evangelischen Bildungswerk für 5 € zu erwerben.

Die Woche der Brüderlichkeit beginnt in Ansbach am Montag 7. März 2022, 19.30 Uhr in St. Ludwig mit einer Eröffnungsveranstaltung der Stadt Ansbach und des Initiativkreises zur Woche. Dabei soll auch des schrecklichen Krieges in der Ukraine gedacht werden. Gastredner ist Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle.

Krieg in der Ukraine: ab sofort täglich um 18 Uhr Friedensgebet in St. Johannis

Dekan Dr. Matthias Büttner
Dekan Dr. Matthias Büttner

Liebe Schwestern und Brüder,

seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine.

Wir haben noch am selben Tag beschlossen, ab dem heutigen Freitag, 25. Februar 2022, in Ansbach täglich um 18 Uhr ein Friedensgebet in St. Johannis abzuhalten.

Ich bitte Sie zu bedenken, dass dieser Krieg der Krieg des russischen Präsidenten ist und nicht der des russischen Volkes. Zahlreiche Proteste in Russland geben davon Zeugnis. Ich hoffe, dass sich davon auch die russisch-orthodoxe Kirche erreichen lässt.

Gott hat diese Welt erschaffen und er erhält sie auch. So befehlen wir uns und diese Welt der Gnade unseres Gottes.

Herzliche Grüße

Dr. Matthias Büttner
Dekan

Ist’s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. (Römer 12,18 )

Wir bitten dich, unser Gott, um Frieden zwischen Russland und der Ukraine. Mache der Aggression und dem Blutvergießen ein Ende. Lass nicht zu, dass Großmannssucht und Krieg die Menschen beherrschen. Besonders bitten wir dich für unsere evangelische Partnerkirche in der Ukraine und ihre Schwesterkirche in Russland. Tröste und stärke sie durch deine Friedensbotschaft, dass sie das Böse mit Gutem überwinden können. Lass sie dein Licht bringen in die Dunkelheit der Völker, damit Hass und Angst aufhören. Höre ihre Bitten und lass dein Wort der Versöhnung durch sie hörbar werden.

Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für die Ukraine

Logo Diakonie Katastrophenhilfe

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist bestürzt über den heute Nacht gestarteten Krieg gegen die Ukraine und stellt 500.000 Euro für die von den Kampfhandlungen betroffenen Menschen bereit. „Den Preis für diesen Krieg werden die Menschen zahlen, die vollkommen unverschuldet ihre Sicherheit und ihr Zuhause verlieren werden“, sagt Dagmar Pruin, die Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. „Wir werden den Menschen in den betroffenen Regionen mit unseren lokalen Partnerorganisationen schnell und mit aller Kraft beistehen und rufen zu Spenden fürunsere Hilfe auf.“

Der Krieg herrscht nicht nur im Osten der Ukraine, sondern auch in den bislang friedlichen Regionen des Landes. Massive Fluchtbewegungen in sichere Teile des Landes und die Nachbarländer werden die Folge sein. „Wir haben bis zuletzt gehofft, dass ein Krieg verhindert werden kann, sind jedoch seit Wochen im intensiven Austausch mit unseren Partnern und auf diesen Fall vorbereitet“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. „Sobald klarer wird, wohin die Menschen in ihrer Not fliehen, werden wir mit unseren Partnern alles tun, um ihr Überleben zu sichern.“

Keßler rechnet damit, dass es in den ersten Tagen um reine Nothilfe gehen wird. Die Diakonie Katastrophenhilfe bereitet sich etwa darauf vor, Nahrungsmittel und Trinkwasser zu verteilen und Notunterkünfte für die vertriebenen Familien bereitzustellen. „Wir waren seit Beginn des Konflikts im Osten des Landes viele Jahre in der Ukraine aktiv und verfügen über ein Netzwerk von erfahrenen Nothilfeorganisationen. Nun werden wir die gemeinsame Arbeit schnell wiederaufnehmen.“

„Mit dem Spruch Römer 12,18 (Ist’s möglich, so viel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden) verweist Oberkirchenrat Michael Martin auf die Bitte des Bischofs der Evang.-Luth. Kirche in der Ukraine, Pavlo Shvartz, der Partnerkirche der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, für die Menschen in der Ukraine zu beten.“

Der Krieg trifft eine ohnehin notleidende und schwer traumatisierte Bevölkerung. Selbst ohne die aktuelle Eskalation benötigen fast drei Millionen Menschen in der Ukraine humanitäre Hilfe. Die Diakonie Katastrophenhilfe rechnet damit, dass diese Zahl in den kommenden Tagen und Wochen massiv steigen wird und bittet dringend um Spenden.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden:

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02 BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Ukraine Krise

Und Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden

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