Letzte Musikalische Mittagsandacht „Finale mit Blech“

An.Klang - Kirchenmusik in Ansbach

Die letzte musikalische Mittagsandacht in diesem Jahr findet am Samstag, 26. September 2020, in der St. Johanniskirche statt.

Ab 12.00 Uhr musizieren Johannes Stürmer, Daniel Stürmer, Ernst Berendes (Trompeten) und Carl Friedrich Meyer Kompositionen für drei Trompeten und Orgel. Der musikalische Bogen wird gespannt von Henry Purcell bis zu Filmmusik („Wie im Himmel).

Den liturgischen Teil übernimmt Vikarin Janina Wölfel.

„Schöpfungsgottesdienst“ am 11. Oktober 2020

Umweltmanagementsystem „Grüner Gockel“ in St. Gumbertus und St. Johannis

Die Kirchengemeinde St. Johannis und das Grüner-Gockel-Team laden ganz herzlich zum „Schöpfungsgottesdienst“ zur offiziellen Einführung des Umweltmanagementprogramms „Grüner Gockel“ am 11.10.2020 um 10:30 Uhr in die Kirche St. Johannis ein! 

Der seit dem Frühjahr aufgrund Corona verschobene Termin wird nun endlich nachgeholt. Im Anschluss an den Gottesdienst wird es unter Beachtung des Hygienekonzepts von St. Johannis ein kleines Programm geben. Wir wollen u.a. mit einer Ausstellung und einem Quiz auf die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit aufmerksam machen. 

Vorgestellt wird auch unsere digitale „Gockelbox“, schon jetzt erreichbar unter gockelbox-ansbach@elkb.de, die all Ihre Fragen und Anregungen aufnimmt. Vielleicht können wir den einen oder die andere Interessierte für die Mitarbeit an unserem Projekt gewinnen? 

Wir freuen uns auf den 11.10.2020!

„Ich zünde eine Kerze an und denk an dich“

Ökumenische Andacht für verwaiste
 Eltern und Angehörige am 11. Oktober 2020

Wir laden ein zur Ökumenische Andacht für verwaiste Eltern und Angehörige in die Johanniskirche Ansbach am Sonnntag 11. Oktober .2020 um 17:00 Uhr.

Auch in der Trauer gibt es Licht…
…das Licht der Erinnerung.
…das Licht des Glaubens
…das Licht der Hoffnung

Ein Kind verloren zu haben

bedeutet eine lebenslange Auseinandersetzung mit diesem Abschied.

Fragen, Zweifel, Ängste, Hoffnungen und Träume begleiten die Angehörigen. Im Gottesdienst legen wir diese Gefühle und die Trauer vor Gott – der uns Hoffnung und Trost geben will.

Dazu gehören meditative Texte, Stille und Gebete.

Eingeladen sind trauernde Mütter, Väter, Geschwister, Großeltern und alle, die mit dem Tod eines (auch erwachsenen) Kindes leben müssen.

Konfesssion, Herkunft und Wohnort sind dabei ohne Bedeutung.

Weitere Infos: Pfarramt St. Johannis, Tel.:0981-2681 / Pfarramt St. Ludwig, Tel.: 0981-972570

Gottesdienst in Hennenbach am 13. September im Freien

Am Sonntag, 13. September 2020, kommen wir wieder um 9.30 Uhr zum Gottesdienst in Hennenbach zusammen. Wir feiern den Gottesdienst im Freien auf der Grünfläche hinter dem Gemeindehaus.

Bitte kommen Sie mit Mund-Nase-Bedeckungen und bringen nach Möglichkeit eine Sitzgelegenheit mit.

Sollte es wider Erwarten Regen geben, muss der Gottesdienst leider ausfallen.

Hommage zum 250 Geburtstag von Ludwig van Beethoven

KMD Rainer Goede. Foto: Elke Walter
KMD Rainer Goede. Foto: Elke Walter

Obwohl Beethoven (16.(?)12.1770 – 26.03.1827) seine ersten Erfahrungen auf der Orgel bereits als Jugendlicher, sogar als zweiter Hoforganist in Bonn sammelte, richtete sich sein Kompositionsehrgeiz später ganz auf die großen Formen für Klavier, das Orchester und das Streichquartett. Da die Orgel damals völlig im gesellschaftlichen Abseits stand, sind von ihm für die Orgel nur einige Studienwerke erhalten.

Rainer Goede widmet sich in seiner Beethoven-Hommage anlässlich des Deutschen Orgeltages 2020 am Samstag, 13. September 2002 um 19 Uhr in St. Johannis neben einem frühen Trio und einem kunstvoll kontrapunktisch gesetzten Praeludium allerdings auch einigen spektakulären Großwerken Beethovens, dazu gehört die dreisätzige Arbeit für die Flötenuhr, die Beethoven für das Spieluhrenkabinett des Grafen Josef Deym 1799 in Wien schrieb, und eine Orgelbearbeitung der großen komplizierten Credo-Doppelfuge aus seiner Missa solemnis, die Robert Schaab 1873 notengetreu übertragen hat. Aber auch die symphonische Orgel erklingt mit der großen d-Moll-Phantasie über zwei Themen aus der 9. Symphonie, die Wilhelm Valentin Volckmar zum 100. Geburtstag Beethovens 1870 komponierte. Seither stellt diese den Höhepunkt an Beethovenscher Motivarbeit dar. Der Eintritt ist frei. 

Mittagsgebet für Freitag, 29. Mai 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Was haben die ersten Christen eigentlich in der Zeit zwischen der Himmelfahrt Jesu und Pfingsten gemacht? es muss ja eine ganz eigentümliche Wartezeit gewesen sein. Der Heilige Geist war ihnen versprochen (ob sie sich was drunter vorstellen konnten?), aber noch nicht da. Und Jesus, der drei Jahre Weg und Richtung angegeben hatte, war nicht mehr da. was tut man, wenn man in der Luft hängt?

Ich lese aus der Apostelgeschichte aus dem ersten Kapitel einige Verse über diese „Zwischenzeit“:

12 Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berg, der Ölberg heißt und nahe bei Jerusalem liegt, einen Sabbatweg entfernt. 13 Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, wo sie sich aufzuhalten pflegten: Petrus, Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon der Zelot und Judas, der Sohn des Jakobus. 14 Diese alle hielten einmütig fest am Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.

Zwei Dinge tun sie: Sie halten zusammen – und sie beten.

Wenn hier die Apostel mit Namen aufgezählt werden, ist das nicht nur eine Frage der Vollständigkeit, sondern hinter jedem dieser Namen steckt ja eine Persönlichkeit. Ganz unterschiedliche Persönlichkeiten. In Krisen kommt ja oft nochmal viel deutlicher heraus, wie unterschiedlich Menschen sind und wie unterschiedlich sie auch auf diese Krise reagieren.

In unserer Korona-Krise kommen in manchen Familien und auch Bevölkerungsschichten auch die Differenzen ganz stark heraus. Menschen, die eher ängstlich sind und gesundheitsbedacht – und Menschen, die sehr kritisch sind und freiheitsbedacht. Und alles dazwischen – das kann ganz schön anstrengend sein, wenn in Familien und Freundschaften die Kluft mittendurch geht.

Ich stelle mir vor, das war bei den Jüngern nicht anders. Und trotzdem haben sie zusammengehalten. Wir bestaunen an Pfingsten das Wunder, dass viele Menschen sich plötzlich sprachlich verstanden haben – vielleicht ist das Wunder, dass die Jünger sich in aller Unterschiedlichkeit verstanden haben, grade so groß! Und auch von Gott gewirkt! Darum wollen wir Gott bitten, dass er diese Einheit auch unter uns immer wieder schenkt.

Und, so lesen wir, sie haben gebetet, alle, einmütig. Das haben wir in den vergangenen Wochen auch hier in St.Gumbertus gemacht und waren hier verbunden mit so manchen, die zuhause mitgebetet haben: Wir haben miteinander und füreinander und für unser Land gebetet. Das war für so manchen ein ganz wichtiger Ankerpunkt am Tag in den verwirrenden und seltsamen Zeiten, aber es war auch ein Dienst für unser Volk und diese Welt. Es ist schön, dass wir in dieser Zeit auch ein bisschen zusammengewachsen sind.

Heute endet diese tägliche Gebetszeit, wir kehren wieder zum wöchentlichen Gebet zurück, das mittwochs um 12 in St.Johannis stattfindet. Ich wünsche Ihnen und mir, dass wir uns die gute Gewohnheit aus dieser Zeit mitnehmen, beim Geläut der Glocken ans Gebet zu denken. So kann man seltsame Zwischenzeiten gut überstehen, aber auch vielem anderen gut entgegengehen.  

Ich bete:

Allmächtiger Gott,

wir danken Dir für die Möglichkeit des Gebetes. Wir danken Dir, dass Du versprochen hast, uns zu hören und zu erhören nach deiner großen Barmherzigkeit. Wir danken Dir, dass Du unser Land bisher so gut durch die Pandemie gebracht hast.

Wir bitten dich: Gib und erhalte uns den sozialen Frieden in unserem Land. Gib den Politikern Weisheit für alle Entscheidungen. Gib uns Bürgern Geduld und Selbstlosigkeit, auf das Wohl der anderen zu schauen.

Hilf uns in den Familien und in den verschiedenen Gruppierungen, aber auch in unseren Gemeinden, die Einheit zu bewahren und uns gegenseitig auszuhalten in aller Unterschiedlichkeit. Schenke uns Deinen Heiligen Geist dazu, das bitten wir im Namen Jesu.

Amen

Vater unser…

Pfarrerin Elisabeth Küfeldt

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