Mittagsgebet für Freitag, 22. Mai 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Ich lese aus dem Johannesevangelium einen Christi Himmelfahrt zugeordneten Abschnitt aus dem 17. Kapitel (Vv 20-26). Jesus betet für seine Jünger:

„Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, dass sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, auf dass die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, auf dass sie eins seien, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, auf dass sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst. Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe die Welt gegründet war. Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht; ich aber kenne dich, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.“ 

Lasst uns beten:

Her Jesus Christus, 

du bist vollkommen und ohne Bruch eins mit dem Vater und dem Heiligen Geist – und erbittest diese Einheit auch für uns.

Darum halten wir dir alle Uneinigkeit unter uns Menschen hin und bitten dich:

Hilf uns, jedem Einzelnen, dass er oder sie seine Interessen zurücknehmen kann zum Wohl des Ganzen.

Hilf, dass unser Land sich nicht spaltet angesichts der Maßnahmen, die wegen Corona in Kraft sind.

Erbarme dich über die Menschen, die im Moment finanziell oder sozial abgehängt werden durch die wirtschaftlichen Folgen der Krise.

Gib den Politikern Weisheit, Klarheit und Mut für die richtigen Entscheidungen.

Erbarme dich über die Regionen dieser Erde, wo die Krise nicht auf ein gefestigtes Gesundheitssystem und eine gesunde Wirtschaft trifft, sondern wo Not und Krieg auch vorher schon geherrscht haben.

Wir danken dir, dass so vieles in unserem Land wieder möglich ist. Wir danken dir besonders, dass wir uns wieder zu Gottesdiensten treffen können. Schenke, dass viele Menschen diese Chance ergreifen und dir begegnen.

Das alles bitten wir in deinem Namen, Herr Jesus.

Amen

Und gemeinsam beten wir das Gebet der weltweiten Christenheit: Vater unser… 

Pfarrerin Elisabeth Küfeldt

Mittagsgebet für Mittwoch, 20. Mai 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Schreibe dein Gesetz in unsere Herzen,
du Gott, dessen Bund und Treue ewig bleibt.
Präge uns dein Gesetz ein,
damit wir dich mit unserem Tun und Reden loben.
Wir bitten dich:
Sende aus deinen Geist!

Schreibe dein Gesetz in die Herzen der Machthaber ein,
damit die Welt Frieden findet,
in Syrien, in Afghanistan, in deinem Heiligen Land,
Wir bitten dich:
Sende aus deinen Geist!

Schreibe deine Demut in die Herzen aller, 
die über andere bestimmen,
damit die Schwachen leben,
die Überforderten aufatmen,
die Armen Hoffnung haben,
die Hungernden satt werden,
die Fremden Heimat finden 
und die Niedrigen Respekt genießen,
in unserem Land, in Europa, in aller Welt.
Wir bitten dich:
Sende aus deinen Geist!

Schreibe dein Erbarmen in die Herzen der Leidenden ein,
damit die Kranken Heilung finden,
die Verwirrten Klarheit gewinnen,
die Zerstrittenen einander vergeben,
die Verfolgten geschützt werden,
die verwundete Schöpfung auflebt,
du kennst die Namen, weißt die Orte.
Wir bitten dich:
Sende aus deinen Geist!

Schreibe deine Liebe in die Herzen der Kinder ein,
damit die Welt besser wird.
Schreibe deinen Trost in die Herzen der Trauernden ein,
damit die Verzweiflung und die Tränen aufhören.
Schreibe dein Leben in unsere Herzen ein,
damit wir glauben.
Wir bitten dich:
Sende aus deinen Geist!

Schreibe dein Evangelium in das Herz deiner Kirche,
damit sie Einheit findet,
mutig aufbricht,
deinen Geboten folgt,
auf dein Wort hört
und an allen Orten und zu allen Zeiten deine Zeugin ist.
Wir bitten dich:
Sende aus deinen Geist!

Sende aus deinen Geist,
schaffe neues Leben,
verwandele uns 
und gib uns ein neues Herz voller Frieden
durch Jesus Christus, deinen Sohn und unseren Bruder.
Amen.

Pfarrer Dieter Kuhn

Mittagsgebet für Dienstag, 19. Mai 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Groß ist das Geheimnis des Glaubens,
Jesus Christus.
Wunderbar ist deine Liebe.
Wir danken dir und beten dich an.
Du bist die Hoffnung und Trost.

Wir bitten dich:
Schau auf die Leidenden.
Du kennst die Not,
du spürst ihre Schmerzen,
du hörst ihre Klagen.
Auf dich hoffen die Kranken,
die Verletzten,
die Trauernden.
Auf deine Liebe hoffen
die Verzweifelten,
die Sterbenden.
Reiße sie aus den Schmerzen,
rette sie.
Zu dir rufen wir:
Erbarme dich.

Wir bitten dich:
Sprich zu den Mächtigen.
Du kennst die Versuchungen,
du hörst ihre Fragen,
du siehst die Schuld.
Auf Frieden warten
die Völker,
die Menschen in Syrien und im Jemen,
im Irak und Afghanistan.
Auf Gerechtigkeit hoffen
die Hungernden,
die Heimatlosen,
die Verfolgten.
Spare nicht mit deinen Wundern,
rette sie.
Zu dir rufen wir:
Erbarme dich.

Wir bitten dich:
Höre die Gebete deiner weltweiten Gemeinde.
Du siehst ihren Glauben.
Deinem Heiligen Geist vertrauen wir.
Um deinen Heiligen Geist bitten wir
für deine ganze Kirche,
für unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden,
für unsere neu Getauften,
für alles, was wir in deinem Namen tun.
Bewege und erneuere uns,
leite uns.
Zu dir rufen wir:
Erbarme dich.

Groß ist das Geheimnis des Glaubens,
Jesus Christus.
Wunderbar ist deine Liebe.
Erfülle uns mit deinem Frieden
und segne uns, heute und alle Tage.
Amen.

Pfarrer Dieter Kuhn

Mittagsgebet für Montag, 18. Mai 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Christus spricht. Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

(Johannes 14,26)

Jesus nimmt Abschied. Er verspricht uns Menschen aber den Heiligen Geist. Dieser wird uns Kraft geben und uns trösten. In diesem Tröster zeigt Gott uns, dass wir ihm besonders wichtig sind und er uns nicht aufgibt und nicht vergisst. Das ist die Zusage für schwierige Momente und Stunden. 

Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist. Verbreite Dich über das ganze Land.

Du kennst uns. Lass uns deine Liebe spüren.

Du siehst unsere Erschöpfung. Erfülle uns mit deiner Kraft.

Du weißt um unsere Ängste und Sorgen. Verwandle sie in Zuversicht.

Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist, besuch das Herz der Menschen dein, mit Gnaden sie füll, denn du weißt, dass sie dein Geschöpfe sein.

Denn du bist der Tröster genannt, des Allerhöchsten Gabe teu‘r ein geistlich Salb an uns gewandt, ein lebend Brunn, Lieb und Feu’r.

Des Feindes List treib von uns fern, den Fried schaff bei uns deine Gnad, dass wir deim Leiten folgen gern und meiden der Seelen Schad.

Lehr uns den Vater kennen wohl, dazu Jesus Christ, seinen Sohn, dass wir des Glaubens werden voll, dich, beider Geist, zu verstehn.

Gott Vater sei Lob und dem Sohn, der von den Toten auferstand, dem Tröster sei dasselb getan in Ewigkeit alle Stund.

Amen.

Pfarrerin Heike Stillerich 

Mittagsgebet für Freitag, 15. Mai 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Schöpfer Gott,
Himmel und Erde preisen dich
in allen Arten von Sprachen und Klängen,
immer neu.
Die Tiere, die jungen Vögel und die Insekten,
die vom Winter erwachen,
der Wind und das rauschende Meer
singen dir zum Lob.
Ein Tag sagt´s dem anderen
und eine Nacht tut’s kund der andern:
Gelobt seist du, Gott,
der in allem und durch alles singt und klingt und spricht.

Auch unsere Stimmen und unsere Gedanken
suchen dich jetzt.
Sei du uns Atem und Wort,
Hoffnung und Gewissheit,
wenn wir zu dir beten:

Für alle, die stumm geworden sind,
weil immer nur andere für sie reden,
weil sie den Mächtigeren in der Sprache unterliegen,
weil ihnen die Worte fehlen,
um zu sagen, wonach sie sich sehnen und was sie brauchen,

Für alle, die taub geworden sind für den Gesang deiner Schöpfung,
die im Lärm verkümmern,
die abstumpfen müssen, um zu überleben,
die nur noch funktionieren,
die Gehetzten, die Versklavten,
die Entwürdigten in Armut und Daseinskampf und Gewalt.

Wir beten zu dir für alle,
die um eine neue Sprache ringen für das,
wofür es noch keine Worte und keine Töne gibt,
die gegen die Angst dein Lob singen,
die Unrecht und Elend nicht verschweigen noch zerreden,
die in deinem Namen handeln,
heute und immer neu in den Herausforderungen der Gegenwart

Wir beten zu dir für alle,
deren neue Lieder Klagelieder sind,
Klagen um Angehörige, die im Mittelmeer ertrunken sind,
Klagen um Tote in Krieg und Terror,
um Vermisste und Entführte,
Klagen und Anklagen
von Menschen, denen Menschlichkeit nicht zugebilligt wird,
Klagen und Fragen nach dir und nach uns.

Wir beten zu dir für alle,
die in unserem Land fremd sind,
denen unsere Musik und unsere Sprache und unsere Kultur
verschlossen sind,
und sie können doch nicht zurück in ihre Heimat.
Hilf uns, dass wir mit ihnen das Gewohnte neu entdecken
und selber die Fremde achten, die uns entgegenkommt.

Wir bitten dich für unsere Kirchen,
führe uns heraus aus ängstlicher Verschlossenheit in Routinen,
aus nervöser Unruhe,
aus menschlichem Handlungsdruck und Kleinglauben,
und begegne uns immer wieder neu,
unerwartet,
jetzt, du fremder Trost
und unser neues Lied,
das weiterreicht als alles, was wir singen und sagen können,
in deinem Lobgesang.
Amen

Pfarrer Dieter Kuhn

Mittagsgebet für Donnerstag, 14. Mai 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Wir beten nun schon eine Weile jeden Tag um 12 Uhr zusammen hier in der Kirche. Jesus Christus spricht in der Bergpredigt:
„Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan.“ (Mt 7,7) Und das tun wir. Wir bitten um Heilung, um Kraft, um Durchhaltevermögen, um Regen, um Sonnenschein, um Gottes Geleit. Es sind teilweise sehr konkrete Dinge, um die wir bitten und sehr persönliche und spezifische Dinge, die wir Gott beim stillen Gebet sagen. Und manchmal stellt sich dann die Frage: Aber weiß Gott das nicht schon alles? Weiß Gott nicht schon, bevor ich ihm meine Sorgen sage, was mir auf dem Herzen liegt? Bringt es überhaupt etwas, wenn ich es ihm dann noch sage?
Von einer Freundin von mir habe ich ein schönes Vergleichsbild. Sie sagt nämlich: Mit Gott ist es so ähnlich wie mit dem Vater eines kleinen Fußballers. Der Vater hat schon von der Mutter erfahren, dass der kleine Sohn im Fußballspiel etwas Besonderes erlebt hat, einen Erfolg oder Misserfolg oder ein einschneidendes Erlebnis. Und obwohl er es schon von der Mutter weiß, freut sich der Vater, wenn der kleine Fußballersohn zu ihm kommt und es ihm persönlich erzählt.
Wenn wir Gott unseren Dank und unsere Bitten im Gebet sagen, dann kommt auch diese persönliche Beziehung zustande, die den Mehrwert für den Fußballervater ausmacht.
Jesus Christus spricht: „Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan.“
Ich möchte auch heute wieder mit Ihnen beten, und diesmal mit Worten des Liedes „Da wohnt ein Sehnen“ (Kommt, atmet auf 074; dt. Text von Eugen Eckert):

Und gemeinsam beten wir: Vater unser…

Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein. Es ist ein Sehnen ist ein Durst nach Glück, nach Liebe, wie nur du sie gibst.

Um Frieden, um Freiheit, um Hoffnung bitten wir. In Sorge, im Schmerz sei da, sei uns nahe, Gott.

Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein. Es ist ein Sehnen ist ein Durst nach Glück, nach Liebe, wie nur du sie gibst.

Um Einsicht, Beherztheit, um Beistand bitten wir. In Ohnmacht, in Furcht sei da, sei uns nahe, Gott.

Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein. Es ist ein Sehnen ist ein Durst nach Glück, nach Liebe, wie nur du sie gibst.

Um Heilung, um Ganzsein, um Zukunft bitten wir. In Krankheit, im Tod sei da, sei uns nahe, Gott.

Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein. Es ist ein Sehnen ist ein Durst nach Glück, nach Liebe, wie nur du sie gibst.

Dass du, Gott, das Sehnen, den Durst stillst, bitten wir. Wir hoffen auf dich, sei da, sei uns nahe, Gott.

Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein. Es ist ein Sehnen ist ein Durst nach Glück, nach Liebe, wie nur du sie gibst.

Und es segne und behüte euch der allmächtige und barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, Amen.

Janina Wölfel

Mittagsgebet für Mittwoch, 13. Mai 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Die Tageslosungen:

1. Könige 8,39

Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder.

2. Thess. 2, 16-17

16 Er aber, unser Herr Jesus Christus, und Gott, unser Vater, der uns geliebt und uns einen ewigen Trost gegeben hat und eine gute Hoffnung durch Gnade,

17 der tröste eure Herzen und stärke euch in allem guten Werk und Wort.

Stille

Gott, Du kennst uns,

vom Anfang bis zum Ende, von den Füßen bis zu den Haarspitzen.

Du kennst auch, wie es in uns aussieht. Du kennst unser Herz.

Du kennst unsere Sorgen, unsere Nöte, unsere Ungeduld, unsere Freuden, unsere Enttäuschungen, unsere Ängste und unsere Hoffnung.

Wir bitten, sieh das alles gnädig an.

Wir bitten Dich, dass wir unsere Geduld nicht verlieren, mit den Einschränkungen klar zu kommen.

Wir bitten Dich, dass wir unser Vertrauen nicht verlieren in die Regierenden, die Experten, die Ärzte.

Wir bitten Dich, dass wir unser Verantwortungsgefühl nicht verlieren für uns und unsere Mitmenschen.

Darum bitten wir Dich, dass wir Dankbarkeit gewinnen für all das, was wir geschafft haben und für alle, die gesund geblieben oder geworden sind.

Wir bitten Dich, dass wir Zutrauen gewinnen in unsere gemeinsame Kraft und Geduld.

Wir bitten Dich, dass wir Hoffnung gewinnen in Dich und in die Zukunft, in die Du uns führen willst.

Sei da

Mit Deiner Liebe, mit deiner Kraft und mit Deiner Gnade. Amen.

Pfarrer Thomas Meister

Mittagsgebet für Dienstag, 12. Mai 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Nun freut euch, lieben Christeng`mein: EG 341, 1-7

Neue und alte Lieder wollen wir dir singen, o Gott,
denn unser Glaube lebt in diesen Liedern,
die wir dir singen, als deine Gemeinde.

Doch noch müssen wir leben in liedloser Zeit,
verschlossen die Münder, stumm die Instrumente,
hier bei uns und an vielen Orten dieser Erde.

Aber unser Gebet können wir dir sagen,
gemeinsam vor dich treten, das vor dich bringen,
was uns bewegt, was dein Geist uns eingibt.

So bitten wir für all die Menschen, die krank sind
oder im Sterben liegen. Und für die Menschen,
die anderen dienen in Therapie und Pflege.

So bitten wir für all die Menschen, die sich sorgen
um die Seelen der Einsamen, die Verbindungen suchen
und Nähe schaffen, wo Trennung herrscht.

So bitten wir für all die Menschen, die in Sorge sind
um ihren Lebensunterhalt. Und für die Menschen,
die Verantwortung übernehmen für das wirtschaftliche Leben.

Wir sehnen uns zurück nach einem Leben mit frohen Liedern,
offenen Gesichtern und herzlichen Begegnungen,
so bitten wir dich: Komm uns entgegen, du unser Gott!

Amen.

Pfarrer Dieter Kuhn

Mittagsgebet für Montag, 11. Mai 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Psalm 98 

Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder. 

Er schafft Heil mit seiner Rechten und mit seinem heiligen Arm.

Der HERR lässt sein Heil kundwerden;

vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar.

Er gedenkt an seine Gnade und Treue für das Haus Israel,

aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.

Jauchzet dem HERRN, alle Welt, singet, rühmet und lobet!

Lobet den HERRN mit Harfen, mit Harfen und mit   Saitenspiel!

Mit Trompeten und Posaunen jauchzet vor dem HERRN, dem König!

Das Meer brause und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen.

Die Ströme sollen frohlocken, und alle Berge seien fröhlich, vor dem HERRN; denn er kommt, das Erdreich zu richten.

Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker, wie es recht ist.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist

wie im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.

Amen

Herr, unser Gott,

wir loben dich für das, was du uns schenkst:
für unser Leben, 
für die Liebe von dir, o Gott, und von Menschen,
für die Wunder, die du täglich in unserem Leben tust und die wir oft gar nicht wahrnehmen.

Gott,

Du weißt, dass uns ein frohes und dankbares Lied nicht immer leicht fällt. In unser Danken bricht oft die Klage, in unsere Freude oft die Sorge. 

Aber du bist bei uns auch in Tagen der Not und der Anfechtung, der Hoffnungslosigkeit und des Schmerzes. 
Du bist bei uns auch in diesen Zeiten, wo wir noch immer in unserer Freiheit eingeschränkt sind und manche Menschen, die uns lieb sind, nicht sehen können.
Du bist bei uns. Dafür danken wir dir.

Wir denken auch an die Menschen denen Leid und Sorgen den Mund verschlossen haben; die nicht singen, sondern seufzen; die nicht loben, sondern weinen. 

Wir denken an die Mutlosen, die Einsamen, die Kranken, an die Bedrückten, an die Trauernden. 
Lass sie wieder einstimmen in das Lied, des Glaubens und der Hoffnung.

Wir denken an die, die große wirtschaftliche Sorgen haben und nicht wissen, wie es weitergehen soll. 
Zeige du Wege auf, schenke Ideen und Zuversicht und uns allen die Bereitschaft, solidarisch zu sein.

Hilf, dass wir in das neue Lied einstimmen können, weil du Wunder an uns tust.

Amen 

Pfarrerin Andrea Möller

Gottesdienste am Sonntag Kantate in St. Johannis und St. Gumbertus

Am kommenden Sonntag, 10. Mai 2020, finden wieder Gottesdienste  in der St. Johanniskirche  und in der St. Gumbertuskirche statt.

Um 9. 30 Uhr hält Pfarrer Dr. Dieter Kuhn eine Liedpredigt über den Choral „Nun freut euch liebe Christen gmein“.

In Gumbertus feiert  Pfarrer Thomas Meister um 18.00 Uhr Abendgottesdienst. Zur Aufführung kommt  in beiden Kirchen die Kammerkantate „Singet dem Herrn ein neues Lied“ von Dietrich Buxtehude. 

Ausführende sind Annett Beyrer (Sopran), Susanne Lieb (Violine), Philine Beyrer (Cello) und Carl Friedrich Meyer (Orgel). Die Kirchengemeinden beachten die vorgegebenen Hygienebestimmungen. Die Besucher der Gottesdienste werden gebeten, Mundschutz zu tragen.

Als Online Angebot wird auch ein Gottesdienst mit Dekan Hans Stiegler auf dem Kanal des Dekanats „Kirche zuhause“ am Sonntag angeboten.

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