Gebet am 27. März 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Ich bete mit Worten aus Psalm 18

2 Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Stärke! 

3 HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter; mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils und mein Schutz!

 4 Ich rufe an den HERRN, den Hochgelobten, so werde ich vor meinen Feinden errettet. 

5 Es umfingen mich des Todes Bande, und die Fluten des Verderbens erschreckten mich. 

6 Des Totenreichs Bande umfingen mich, und des Todes Stricke überwältigten mich. 

7 Als mir angst war, rief ich den HERRN an und schrie zu meinem Gott. Da erhörte er meine Stimme von seinem Tempel, und mein Schreien kam vor ihn zu seinen Ohren. …

 17 Er streckte seine Hand aus von der Höhe und fasste mich und zog mich aus großen Wassern. 

…  Der HERR ward meine Zuversicht. 20 Er führte mich hinaus ins Weite, er riss mich heraus; denn er hatte Lust zu mir. …

32 Wo ist ein Gott außer dem HERRN oder ein Fels außer unserm Gott? …

47 Der HERR lebt! Gelobt sei mein Fels! Der Gott meines Heils sei hoch erhoben.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen

Allmächtiger Gott und Vater,

wir danken Dir, dass Du ein fester Fels in stürmischen Zeiten bist. Wir sind hin und hergeworfen durch die Meldungen im Fernsehen, aber Du bist der starke Fels, auf dem unser Leben steht.

Wir sind voll Unsicherheit, wie und wie lange diese Krise weitergehen wird – aber du bist ewig, du stehst über aller Zeit und unsre Zukunft  ruht in deiner Hand.

Wir sorgen uns um unsere Lieben, um die Menschen in unserem Gesundheitssystem, um die wirtschaftlichen Auswirkungen – und du bietest uns an, alle Sorgen auf dich zu werfen.

Wir danken dir, Herr, dass du unser Gott, unser Heiland, unser Retter bist.

In deine Hände befehlen wir alles, was uns belastet:   (Stille)

Gemeinsam mit Christen in dieser Stadt und in der ganzen Welt beten wir:

Vater unser im Himmel…

Gebet am 26. März 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Psalm 40

1 Ein Psalm Davids, vorzusingen. 2 Ich harrte des HERRN, und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien. 3 Er zog mich aus der grausigen Grube, aus lauter Schmutz und Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels, dass ich sicher treten kann; 4 er hat mir ein neues Lied in meinen Mund gegeben, zu loben unsern Gott. Das werden viele sehen und sich fürchten und auf den HERRN hoffen. 5 Wohl dem, der seine Hoffnung setzt auf den HERRN und sich nicht wendet zu den Hoffärtigen und denen, die mit Lügen umgehen! 6 HERR, mein Gott, groß sind deine Wunder / und deine Gedanken, die du an uns beweisest; dir ist nichts gleich!

12 Du aber, HERR, wollest deine Barmherzigkeit nicht von mir wenden; lass deine Güte und Treue allewege mich behüten. 13 Denn es haben mich umgeben Leiden ohne Zahl. (…) 14 Lass dir’s gefallen, HERR, mich zu erretten; eile, HERR, mir zu helfen! 17 Lass deiner sich freuen und fröhlich sein alle, die nach dir fragen; und die dein Heil lieben, lass allewege sagen: Der HERR sei hochgelobt! 18 Denn ich bin arm und elend; der Herr aber sorgt für mich. Du bist mein Helfer und Erretter; mein Gott, säume doch nicht!

Ja, Gott, ich kann so viel nachempfinden, was David einst schrieb.

So viel prasselt gerade auf mich, auf uns alle ein. Eine Situation, wie wir sie so nie kannten.
Doch „Du bist mein Helfer und Erretter!“ Daran will ich mich halten. 
Säume doch nicht, Dich zu zeigen und Deiner Welt beizustehen in diesen Tagen!

Sei bei den Forschern und Ärztinnen; den Pflegerinnen und Pflegern, den Helferinnen und Helfern. Hilf, dass geholfen werden kann.
Wehre denen, die Angst schüren, aber auch denen, die Leichtsinn verbreiten und leben. 
Lass die Politiker und uns alle Entscheidungen mit Herz und Maß treffen.
Lege deinen Frieden in das Herz von uns allen, damit wir ruhig und besonnen, beherzt und hoffnungsvoll leben.
Und lass uns in diesen Tagen die nicht vergessen, die jetzt auch Hilfe nötig haben: Die Menschen auf der Flucht, jene ohne Obdach, die, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit und Frieden.

In der Stille nennen wir die, die uns besonders am Herzen liegen

(Gebetsstille)

Gott, Du bist unser aller Helfer und Erretter, säume doch nicht!

Vaterunser

Gebet am 25. März 2020

Choral „Jesu meine Freude, EG 396, 1-2

Jesu, meine Freude.
Wir singen es.
Allein und mit schwacher Stimme –
und sind nicht allein.
Wir singen es.
Getrennt von unseren Freundinnen und Freunden –
und sind nicht allein.

Jesu, meine Freude.
Wir singen es bangen Herzens,
in Sorge um die Kranken –
und sie sind nicht allein.
Wir singen es bangen Herzens,
in Trauer um geliebte Menschen –
und sind nicht allein.

Jesu, meine Freude.
Wir singen es unter deinen Schirmen.
Wir singen es
und bitten um Schutz und Schirm für alle
die pflegen,
die forschen,
die retten.
Wir singen es
und bitten um Frieden
in unserem Land,
bei unseren Nachbarn
in Syrien.

Jesu, meine Freude.
Allein und in dir verbunden singen wir.
Wir singen und loben dich.
Wir singen und beten mit unseren Freundinnen und Freunden.
Wir singen und hoffen für alle, um die wir Angst haben,
Dir vertrauen wir uns an,
heute, morgen und jeden neuen Tag.

Beten wir gemeinsam: Vaterunser

Pfarrer Dr. Dieter Kuhn

Das “Sonntagsblatt” kostenfrei für Gemeindeglieder

Sonntagsblatt Aktion

Die kirchliche Wochenzeitung “Sonntagsblatt” macht Ihnen ein wunderbares Angebot: Weil gerade so viele Gottesdienste und Andachten ausfallen, können Sie das “Sonntagsblatt” in den nächsten Wochen kostenlos beziehen. Kontakt:

Telefon: (089) 1 21 72-0
E-Mail: sonntagsblatt@epv.de


Vor wenigen Tagen hat Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm angesichts der Corona-Krise verkündet, dass sämtliche Gottesdienst-Versammlungen in Bayern abgesagt sind – zumindest bis Ostern. Zugleich hat er ermutigt, neue Kanäle zu öffnen, um möglichst vielen Menschen auch weiterhin geistliche Impulse und spirituelle Nahrung anbieten zu können.

Aus diesem Grund starten wir als Sonntagsblatt, Evangelische Wochenzeitung für Bayern, eine Aktion unter dem Motto »Mein Gottesdienst für zu Hause«. Ab sofort bieten wir allen bisherigen Nicht-Leserinnen und Nicht-Lesern eine kostenlose Belieferung unseres Sonntagsblatts. Jede Ausgabe enthält eine Auslegung des sonntäglichen Predigttextes, Liedvorschläge und Gebete und damit elementare Bestandteile eines Gottesdienstes.

Unsere Bitte an Sie: Informieren Sie Menschen, wo und wie immer es Ihnen möglich ist, über diese Aktion – etwa Ehrenamtliche aus Ihrer Gemeinde, Mitglieder im Kirchenvorstand und Menschen, die regelmäßig Gottesdienste in Ihrer Gemeinde besuchen. Senden Sie uns die entsprechenden Daten derjenigen Menschen, die das Sonntagsblatt kostenlos bekommen möchten, per E-Mail oder per Post oder rufen Sie uns an. Ein entsprechend vorbereitetes Formular haben wir beigefügt. Alles Weitere erledigen wir.

Die Belieferung mit dem Sonntagsblatt ist befristet auf vier Wochen, reicht über die Osterfeiertage und ist garantiert unverbindlich und kostenlos. Die Belieferung endet automatisch, ohne dass man irgendetwas unternehmen muss. Alle datenrechtlichen Bestimmungen werden selbstverständlich strikt eingehalten.

Wir hoffen, dass unsere Aktion »Mein Gottesdienst für zu Hause« Ihre Sympathie findet, und danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Unterstützung. Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Roland Gertz (Herausgeber Sonntagsblatt) und Helmut Frank (Chefredakteur Sonntagsblatt), 20. März 2020

Umgang mit dem Coronavirus in der Pfarrei St. Gumbertus – St. Johannis

Info aus den Kirchenvorständen von St. Gumbertus – St. Johannis bezüglich Umgang mit dem Coronavirus in der Pfarrei St. Gumbertus – St. Johannis, Stand 23.03.2020

Beten verbindet mit Gott und den Menschen!

1. Sie sind herzlich eingeladen zu Hause oder an ihrem Arbeitsplatz den zur Zeit schwierigen Alltag zu unterbrechen mit einem Gebet, dem Vaterunser oder einem Psalm. In St. Gumbertus ist täglich von 11.30 – 13 Uhr ein Pfarrer/Pfarrerin in der Kirche anwesend und zum Gespräch bereit.

2. Die Innenstadtkirchen St. Gumbertus – St. Johannis bleiben zu den übrigen Zeiten geöffnet

3. Die Gottesdienste und Andachten müssen vorerst auch in der Karwoche und an Ostern ausfallen. Jeden Sonntag wird ein Gottesdienst online aus St. Johannis übertragen.
(Dazu siehe die Website des Dekanats.)

4. Ebenso kann man jeden Tag eine Kurz-Andacht „Mut zum Glauben“
online über die Dekanats-Homepage über folgenden Link zum Youtube Kanal; bislang noch ohne Videos empfangen:
https://www.youtube.com/channel/UCcsvIxRChEcGWFXsazk1eCQ

5. Abendmahlsfeiern werden voraussichtlich bis zum 19.04. nicht angeboten.

6. Die Reihe „Passionszeit erleben“ (Frühschicht, Passionsgebet am Mittwoch und Passionsmusik) entfällt.

7. Kreise und Gruppen und Vermietungen in den Gemeindehäusern müssen voraussichtlich bis nach den Osterferien (19.4.20) ausfallen.

8. Die grüne Konfirmation in St. Gumbertus (geplant für den 19.4.20) wird verschoben. Ein Termin kann in der derzeitigen Situation noch nicht genannt werden.

9. Der Gottesdienst zur Einführung des Grünen Gockel in St. Johannis am 22.3.20 wird verschoben.

10. Beerdigungen und Trauerfeiern werden in nur in kleinem familiären Rahmen durchgeführt. Hier sind Absprachen mit Hinterbliebenen und Bestattern nötig.

11. Aussegnungen können in Absprache mit den Angehörigen angeboten werden. Hier entscheidet der einzelne Pfarrer/in mit Augenmaß.

12. Taufen werden vorerst verschoben.

13. Trauungen sollen zeitlich später stattfinden.

14. Das Pfarramt ist geschlossen, Parteienverkehr gibt es z.Zt. nicht. Kontakt ist möglich über Telefon, Mail und Briefpost.

Kirchenmusikalische Veranstaltungen sind abgesagt

An.Klang - Kirchenmusik in Ansbach

Das Coronavirus macht leider auch vor unseren kirchenmusikalischen Veranstaltungen nicht Halt und wir müssen – wie alle anderen auch – unsere Energie darauf verwenden die Geschwindigkeit der Ausbreitung einzudämmen.

Daher sind alle unter unser Regie vorgesehenen kirchenmusikalischen Veranstaltungen bis 29. März 2020 absagen. Wir bitten um Ihr Verständnis, vielen Dank!

Carl-Friedrich Meyer, Dekanatskantor

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