Mittagsgebet für Dienstag, 21. April 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Lesung: 1. Petr 1, 3-9

Gebet:

Heiliger und barmherziger Gott
noch sind wir in Starre gefangen,
noch sind unsere Augen gehalten,
aber du hast die Tore zum neuen Himmel weit geöffnet.
Du hast das neue, österliche Licht aufleuchten lassen

Du Gott des Lebens.

Wir bitten dich für die vom Coronavirus Infizierten und Erkrankten.
Breite deinen hellen Schein aus,
damit die Kranken Heilung finden.
Du Gott des Lebens.

Für die Sterbenden bitten wir dich, dass sie in dir geborgen sind
und die Trauernden Hoffnung finden.
Du Gott des Lebens.

Breite deinen hellen Schein aus,
damit deine Kirche gesehen wird,
damit sich der Glaube ausbreitet,
damit wir mutige und glaubwürdige Zeugen sind.

Du Gott des Lebens.
Noch sind wir in Starre gefangen,
aber du hast die Tore zum neuen Himmel weit geöffnet.
Nimm uns und alle, die zu uns gehören mit
durch deinen Sohn, den Auferstandenen.
Durch ihn loben wir dich und rufen:
Halleluja!
Du Gott des Lebens.

Vaterunser

Segen:
Der Herr Segne euch und behüte euch. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch Frieden.

Amen.

Pfarrer Dieter Kuhn

Mittagsgebet für Montag, 20. April 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

FÜRBITTE
Herr,
wir glauben,
hilf unserem Unglauben.
Öffne unsere Augen, daß wir sehen;
wecke unseren Geist, daß wir erfahren,
was du schaffst unter denen, die auf dich hoffen.
Gott,
hilf uns,
daß wir nicht unguten Mächten verfallen;
daß unsere Worte
den Tag nicht verdunkeln,
nichts Böses anrichten,
niemandem wehtun
und keinem die Hoffnung nehmen;
daß sie vielmehr Freude machen
und aufatmen lassen,
soweit sie es vermögen.
Hindere uns,
Türen zu verriegeln.
Lehre uns
warten – zuhören – schweigen,
das rechte Wort sagen zur rechten Zeit,
damit Angst,
Mißtrauen
und Abscheu
unter uns überwunden werden,
und dein Reich komme.
Lebendiger Gott,
umfange uns alle
– Glückliche und Bedrückte,
Lebende und Sterbende –
mit deinem Leben.

Pfarrer Dieter Kuhn

Mittagsgebet für Samstag, 18. April 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Es gibt schon wirklich schräge Gedenktage. Es gibt eine Tag des Apfels, einen Weltpuzzletag oder sogar einen „Wenn-Haustiere-Daumen-hätten-Tag“. Morgen, am 19. April nun ist der Tag des Knoblauchs. Wie passend. Der richtige Tag um freiwillig mindestens 1,5 m Abstand zu halten.

Knoblauch spaltet die Gemüter. Die einen rümpfen angewidert die Nase, die anderen lieben ihn und preisen seine gesundheitliche Wirkung. Ist eben Einstellungssache, ob der Tag des Knoblauchs ein Tag zum Feiern oder zum Wehklagen ist.
Knoblauch ist freilich nicht erst seit den Dönerbuden in aller Munde. Auch die Bibel kennt ihn. Er taucht zum Beispiel in einer biblischen Geschichte der Wüstenwanderung auf. Im 4. Buch Mose, Kapitel 11 heißt es:
1 Und das Volk wehklagte vor den Ohren des HERRN, dass es ihm schlecht gehe. Und als es der HERR hörte, entbrannte sein Zorn, und das Feuer des HERRN loderte auf unter ihnen und fraß am Rande des Lagers. 2 Da schrie das Volk zu Mose, und Mose bat den HERRN; da verschwand das Feuer. 3 Und man nannte die Stätte Tabera, weil hier das Feuer des HERRN unter ihnen aufgelodert war. 4 Das fremde Volk aber unter ihnen war lüstern geworden. Da fingen auch die Israeliten wieder an zu weinen und sprachen: Wer wird uns Fleisch zu essen geben? 5 Wir denken an die Fische, die wir in Ägypten umsonst aßen, und an die Kürbisse, die Melonen, den Lauch, die Zwiebeln und den Knoblauch. 6 Nun aber ist unsere Seele matt, denn unsere Augen sehen nichts als das Manna.

Wenn’s einem schlecht geht, dann ist das Wehklagen sehr nah. In dieser Geschichte platzt deswegen Gott der Kragen. Es ist die dunkle Seite Gottes, die das Alte Testament immer wieder schildert. Nachzuvollziehen wäre es ja. Warum immer dieser Undank? Fragt er sich womöglich. Und ich kann mir vorstellen, dass Gott gar nicht mal wegen sich selbst so sauer ist. Er kennt ja seine Menschen allzu gut. Er weiß, wie sie eben sind. Ich glaube ja, dass er um der Menschen willen so sauer ist. Denn sie tun sich ja selbst nichts Gutes mit ihrem ständigen Wehklagen. Und im Verklären der Vergangenheit. “Alles wäre soo schön gewesen früher”. Aber rückwärtsgewandte Knoblauch-Gedanken führen auch nicht weiter. Drum: Gott ermuntert uns, die Aufgaben anzunehmen, die uns gestellt sind. Er ermuntert uns, mutig voraus zu schauen. Da wartet noch was auf uns. Etwas Gutes!

Lasst uns beten:
Gott, Du setzt Hoffnung in uns, 
lädst ein, Deine Gaben zu sehen und mutig voraus zu blicken.
So entdecke unsere Hoffnung deine Liebe.
wir bitten dich:
Erlöse uns von mancher Schwarzmalerei und Verschwörungstheorien,
befreie uns von mancher Tendenz, in allem nur das Schwere und Bedrohliche zu sehen,
lass uns die rückwärtsgewandten Knoblauch-Gedanken ablegen.
Führe uns über manche Enttäuschung hinaus, in denen wir uns verstecken vor allem, was wir eigentlich verantworten müssten.
Lass uns Vertrauen finden und Vertrauen schenken – und uns zur Liebe entschließen.
Gib uns das Vermögen, mit unseren Worten andere aufzurichten und Hilfe zu leisten mit dem, was wir ins Werk setzen.
Das bitten  wir für uns und für unsere Mitmenschen nah und fern.
In der Stille nennen wir Dir unsere ganz persönlichen Anliegen und die Menschen, die uns besonders am Herzen liegen:
Vater unser, Segen.

Pfarrer Thomas Meister

Mittagsgebet für Freitag, 17. April 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Ich lese die heutige Tageslese aus dem 24. Kapitel des Lukasevangeliums (Vv 36-48):
Als sie aber davon redeten, trat er selbst mitten unter sie und sprach zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken aber und fürchteten sich und meinten, sie sähen einen Geist. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so erschrocken, und warum kommen solche Gedanken in euer Herz? Seht meine Hände und meine Füße, ich bin’s selber. Fasst mich an und seht; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, dass ich sie habe. Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und Füße. Da sie es aber noch nicht glauben konnten vor Freude und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen? Und sie legten ihm ein Stück gebratenen Fisch vor. Und er nahm’s und aß vor ihnen. Er sprach aber zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Es muss alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose und in den Propheten und Psalmen. Da öffnete er ihnen das Verständnis, dass sie die Schrift verstanden, und sprach zu ihnen: So steht’s geschrieben, dass der Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten Tage; und dass gepredigt wird in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern. Von Jerusalem an seid ihr dafür Zeugen.

Herr unser Gott,
trotz aller unserer Furcht bist du doch bei uns. Du bist der lebendige Gott, stärker als der Tod, stärker als jede Macht der Welt. Wir loben dich!
Und weil du alle Macht im Himmel und auf Erden hast, bitten wir dich:
Erfülle uns mit deiner Gegenwart und schenke uns deinen Frieden. Lass uns Zeugen für dich sein, auch unter den begrenzten Möglichkeiten, die wir jetzt haben.
Hilf denen, die dich aus den Augen verloren haben und schenke ihnen den Blick auf dich.
Erbarme dich über die Kranken und Sterbenden. Schenke Linderung der Beschwerden und Heilung. Und wo du es anders beschlossen hast, schenke deine Nähe grade im dunklen Todestal.
Erbarme dich über alle, die ihre Angehörigen nicht besuchen dürfen, in den Heimen und zuhause und ganz besonders in den Kliniken. Sei du spürbar gegenwärtig in den Wohnungen und Krankenzimmern derer, die auf Besuch verzichten müssen.
Sei bei den Familien, die jetzt noch länger ihre Kinder zuhause beschulen sollen. Schenke ihnen Durchhaltevermögen und Geduld, schenke ihnen gute Ideen und die nötige Zeit für alles, was sonst an Arbeit zu bewältigen ist.
Besonders bitten wir dich heute für die Beratungen der Politiker und Kirchenvertreter über di Gottesdienstmöglichkeiten. Schenke ihnen bitte Weisheit.
In alledem bitten wir dich: Dein guter Wille geschehe.
In der Stille legen wir dir hin, was uns persönlich bewegt: …
Gemeinsam beten wir: Vater unser…

Pfarrerin Elisabeth Küfeldt

Mittagsgebet für Donnerstag, 16. April 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Ich bete mit Worten aus dem 139. Psalm:

Herr, du erforschest mich
und kennest mich.
Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es;
du verstehst meine Gedanken von ferne.
Ich gehe oder liege, so bist du um mich
und siehst alle meine Wege.
Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge,
das du, Herr, nicht schon wüsstest.
Von allen Seiten umgibst du mich
und hältst deine Hand über mir.
Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch,
ich kann sie nicht begreifen.
Wohin soll ich gehen vor deinem Geist,
und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?
Führe ich gen Himmel, so bist du da;
bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.
Nähme ich Flügel der Morgenröte
und bliebe am äußersten Meer,
so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.
Spräche ich: Finsternis möge mich decken
und Nacht statt Licht um mich sein-,
so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir,
und die Nacht leuchtete wie der Tag.
Finsternis ist wie das Licht.
Denn du hast meine Nieren bereitet
und hast mich gebildet im Mutterleibe.
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin;
wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
Es war dir mein Gebein nicht verborgen,
als ich im Verborgenen gemacht wurde,
als ich gebildet wurde unten in der Erde.
Deine Augen sahen mich,
als ich noch nicht bereitet war,
und alle Tage waren in dein Buch geschrieben,
die noch werden sollten und von denen keiner da war.
Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken!
Wie ist ihre Summe so groß!
Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand:
Am Ende bin ich noch immer bei dir.
Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz;
prüfe mich und erkenne, wie ich`s meine.
Und sieh,
ob ich auf bösem Wege bin,
und leite mich auf ewigem Wege.
Herr, in der Stille sagen wir dir, was uns persönlich bewegt:
Stille
Wir beten gemeinsam mit den Worten, die dein Sohn uns gelehrt hat:
Vater unser…
Und es segne und behüte euch der allmächtige und barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist,
Amen.

Janina Wölfel

Mittagsgebet für Mittwoch, 15. April 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Fürbitten

Gott, du weißt, was gut für uns ist.
Wir wissen es nicht immer.
Dann tun wir Dinge, die uns und anderen nicht gut tun.
Wir wollen helfen und wissen nicht, wie.
Wir wollen alles richtig machen und tun oft gar nichts.

Wir wenden uns jetzt an dich und bitten:
Gib uns ein mitfühlendes Herz für Traurige.
Schenke uns ein aufrichtendes Wort für Niedergeschlagene.
Stärke unsere Hände für Hilflose.
Belebe unseren Geist für gute Ideen.
Sammle unsere Gedanken zum Gebet für andere.
Wir bitten dich um deine Hilfe für die Menschen,
die wir dir in der Stille nennen:   Stille                                  

Gott, du meinst es gut mit uns. Wir danken dir.

Amen

Pfarrerin Susanne Marquardt

Mittagsgebet für Dienstag, 14. April 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Psalmgenbet:

Ps 118, 14-24

Fürbittengebet:

Auferstandener Herr,
den kein Grab mehr faßt,
den kein Leid mehr versehrt,
den kein Schicksal mehr hält,
den kein Raum mehr begrenzt,
den kein Wort mehr begreift,
den kein Schatten mehr birgt,
Licht
im blendenden Licht,
in dir
steht das Unbegreifliche vor uns,
wird das Unmögliche wahr.

Für alle, die in der Enge der Welt nach dir fragen,
die dich suchen wie die Luft zum Atmen,

die von der Corona-Pandemie bedrängt sind

bitten wir dich:
Auferstandener Herr,
erbarme dich unser.

Für alle, denen keine Hoffnung bleibt,
die in Bedrängnis verstummen,
wie begraben,
die ohne Aussicht auf Heilung oder Hilfe sind,
bitten wir dich:
Auferstandener Herr,
erbarme dich unser.

Für alle, die sich selbst verloren haben
in der untergründigen Gewalt von Ideologien,
in Verstockung und Haß,
die blind geworden sind für die Offenheit allen Lebens,
bitten wir dich:
Auferstandener Herr,
erbarme dich unser.

Für alle Süchtigen,
für alle Mißbrauchten,
für alle Ausgenutzten,
für alle, die nur noch funktionieren,
bitten wir dich:
Auferstandener Herr,
erbarme dich unser.

Licht
im strahlenden Licht,
Wunder aller Wunder
in dir
steigt das Unbegreifliche auf,
ist der Tod besiegt,
wird das Unmögliche wahr.
Dir vertrauen wir uns an
in Zeit und Ewigkeit.

Pfarrer Dr. Dieter Kuhn

Mittagsgebet für Ostermontag, 13. April 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Ich lese von Jesu Auferstehung (aus Matthäus 28), von dem, was uns hält und trägt: Wir haben einen lebendigen Jesus Christus zum Herrn und Freund! 

1 Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. 2 Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. 3 Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. 4 Die Wachen aber erbebten aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot. 5 Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. 6 Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat; 7 und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern: Er ist auferstanden von den Toten. Und siehe, er geht vor euch hin nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. 8 Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen. 9 Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfassten seine Füße und fielen vor ihm nieder. 10 Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen: Dort werden sie mich sehen. 

Ich bete mit Worten aus Psalm 118

1 Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. 2 Es sage nun Israel: Seine Güte währet ewiglich. 3 Es sage nun das Haus Aaron: Seine Güte währet ewiglich. 4 Es sagen nun, die den HERRN fürchten: Seine Güte währet ewiglich. 5 In der Angst rief ich den HERRN an; und der HERR erhörte mich und tröstete mich. 6 Der HERR ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun? 7 Der HERR ist mit mir, mir zu helfen; und ich werde herabsehen auf meine Feinde. 8 Es ist gut, auf den HERRN vertrauen und nicht sich verlassen auf Menschen. …

15 Man singt mit Freuden vom Sieg / in den Hütten der Gerechten: Die Rechte des HERRN behält den Sieg! 16 Die Rechte des HERRN ist erhöht; die Rechte des HERRN behält den Sieg! 17 Ich werde nicht sterben, sondern leben und des HERRN Werke verkündigen. 18 Der HERR züchtigt mich schwer; aber er gibt mich dem Tode nicht preis. …

 21 Ich danke dir, dass du mich erhört hast und hast mir geholfen. 22 Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. 23 Das ist vom HERRN geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen.

24 Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. 25 O HERR, hilf! O HERR, lass wohlgelingen! …

 28 Du bist mein Gott, und ich danke dir; mein Gott, ich will dich preisen. 29 Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, so auch jetzt und in Ewigkeit. Amen

Wir beten gemeinsam: Vater unser…

Pfarrerin Elisabeth Küfeldt

Mittagsgebet für Ostersonntag, 12. April 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wird/wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

EG 99 Christ ist erstanden

Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.

Markus erzählt davon so: (Markus-Evangelium Kapitel 16)

1 Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben. 2 Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging. 3 Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? 4 Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß. 5 Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich. 6 Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten. 7 Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er vor euch hingeht nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat. 8 Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemand etwas; denn sie fürchteten sich.

Kurze Stille

Guter Gott, 
Am Anfang hat das niemand glauben können: Ein Mensch vom Tod auferweckt? Das gibt’s doch nicht! Das widerspricht doch aller Erfahrung! Furcht und Zittern hat die Frauen erfasst. Kein lauter Osterjubel, kein Halleluja – zunächst.

Auch für uns ist in diesem Jahr der Osterjubel verhaltener. Zu viel Angst und Zittern hat die Welt gerade im Griff. Wir können auf keine Erfahrung zurückgreifen, wie wir gut durch die Krise kommen. Wir tasten uns vor wie Träumende, wir suchen Halt und Orientierung.

Finden wir Halt bei Dir?

Wir bitten Dich, komm Du uns entgegen. Zeige Dich uns als der lebendige Christus, der wie bei den Frauen und den Jüngern und vielen anderen mitten im Alltag erscheint. 

Wir bitten Dich um Besonnenheit, 
Geduld,
Halt,
Hilfe – in vielfältiger Weise, manchmal ganz handfest
um Zuversicht,
und Hoffnung.

Wir bitten dich das für uns und für alle Menschen dieser Erde,
für die, die krank sind oder voller Sorge,
für die, die helfen im Gesundheitswesen und in der Pflege,
für die, die sich sehnen nach sozialen Kontakten
für die, die Verantwortung tragen in Politik und öffentlichem Leben
für die, deren Existenz bedroht ist durch Corona, Hunger, Unfrieden.

Guter Gott, in Jesus Christus hast du gezeigt, dass Dein Wille für uns das Leben ist.
Lass dieses Vertrauen in uns auferstehen. 
Lass es Ostern werden für uns und die ganze Welt!

Vaterunser

Und so segne und behüte uns der allmächtige, lebendige und auferweckende Gott, Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Pfarrer Thomas Meister

Ein besonderer Ostergottesdienst für Kinder

Ostern in St. Johannis
Ostern in St. Johannis

Leider fallen auch die geplanten Gottesdienste für Kinder an Ostern 2020 in Ansbach aus.

Pfarrer Hannes Schott aus Bayreuth hat nun die Osterbotschaft in anschaulicher und fröhlicher Weise für Kinder umgesetzt: Die Legende vom Osterei.

Wir empfehlen den Familien darum folgenden Link:

Und natürlich wünschen wir allen Familien trotz allem ein frohes Osterfest!

Pfarrer Thomas Meister

1 3 4 5 6 7 27