Schöpfungsgottesdienst“ zur Einführung des Umweltmanagementsystems „Grüner Gockel“

Herzliche Einladung zum „Schöpfungsgottesdienst“ zur Einführung des Umweltmanagementsystems „Grüner Gockel“ in St. Johannis am 22. März 2020 um 10 Uhr und zum anschließenden Kirchenkaffee.

Das Umweltteam in St. Johannis
Das Umweltteam in St. Johannis 

Das Umweltteam in St. Johannis (von links nach rechts Peter Kleinert, Andrea Söllner, Christoph Binder (Auditor), Sabine Stein-Hoberg (KV St. Johannis), Stefan Beyer, Ingrid Eichner, Christian Hoberg und – nicht abgebildet –  Elisabeth Meisel (KV St. Johannis)) hat inzwischen die Schöpfungsleitlinien zur Einführung des Umweltmanagementsystem „Grüner Gockel“ erarbeitet. Die Präambel der Schöpfungsleitlinien stammt aus der Charta Oecumenica vom 22.04.2001:

„Im Glauben an die Liebe Gottes, des Schöpfers, sind wir dankbar für das Geschenk der Schöpfung, den Wert und die Schönheit der Natur. Deshalb wollen wir uns gemeinsam für nachhaltige Lebensbedingungen für die gesamte Schöpfung einsetzen.“ 

Das Umweltteam möchte das Projekt der Gemeinde am 22. März im Rahmen eines Schöpfungsgottesdienstes mit anschließendem Kirchenkaffee vorstellen.

Den Rahmen gestalten außer Pfarrer Dr. Dieter Kuhn und dem Umweltteam u.a. die Kinderkantorei unter der Leitung von Anett Beyrer mit. 

Im Anschluss an den Gottesdienst lädt die Kirchengemeinde St. Johannis samt Umweltteam ganz besonders herzlich zu einem Kirchenkaffee mit einigen Aktionen wie Quiz und Umweltaktion in das Gemeindezentrum St. Johannis ein. Dort steht das Umweltteam gern auch für weitere Informationen zur Verfügung und freut sich auch über weitere interessierte Mitstreiter*innen!

Sabine Stein-Hoberg (KV St. Johannis, Umweltbeauftragte) 

Einführung des Umweltmanagementsystems „Grüner Gockel“ in St. Gumbertus und St. Johannis

Umweltmanagementsystem „Grüner Gockel“ in St. Gumbertus und St. Johannis

„Es geht um unsere Zukunft“ – das ist die Botschaft der „Fridays for Future“-Bewegung der Jugendlichen, die inzwischen von etlichen weitere Organisationen wie „Scientists for Future“, „Parents for Future“ unterstützt wird. 

Schon Ende der 1980er Jahre forderte der Ökumenische Rat der Kirchen „die Entwicklung einer Kultur, die in Harmonie mit der ganzen Schöpfung lebt; für die Erhaltung der Erdatmosphäre und damit für die Überlebensfähigkeit der Welt“. Im Rahmen der Frühjahrstagung der Landessynode 2009 in Bad Windsheim forderte die Landessynode das Engagement für die Bewahrung der Schöpfung zu verstärken: „Gott schuf uns ‚zu seinem Bilde‘ und gab uns den Auftrag, Verantwortung zu tragen für seine Schöpfung, für unsere Welt: Wir sollen sie ‚bebauen und bewahren‘. Das ist eine gewaltige Herausforderung.“ Schließlich beschloss die Landessynode im März 2019 das integrierte Klimaschutzkonzept für die ELKB, um das 2-Grad-Ziel bis hin zur Klimaneutralität mit einem angemessenen Beitrag zu erreichen. 

Die Pfarrei St. Gumbertus und St. Johannis ist sich ihrer Verantwortung zur Bewahrung der Schöpfung bewusst. Um den Klimaschutzzielen auch in der Pfarrei ein Stück näher zu kommen, wollen beide Kirchengemeinden das kirchliche Umweltmanagementsystem „Grüner Gockel“ einführen. 

Der „Grüne Gockel“ setzt die EMAS III-Verordnung der europäischen Union in den Alltag der Kirchengemeinden um. In St. Johannis nahm das neu gebildete Umweltteam, bestehend aus zwei Mitgliedern des Kirchenvorstands und derzeit fünf  weiteren engagierten Gemeindemitgliedern, die sich mit ihrer Expertise in die Umsetzung der strengen europäischen Umweltnorm einbringen möchten, Anfang Dezember die ehrenamtliche Arbeit auf. Unterstützt wird es durch einen vom Landeskirchenamt in München geschulten Auditor. Für März ist ein Schöpfungsgottesdienst zur Einführung des Projekts geplant. Die Zertifizierung des „Grünen Gockels“ soll in einem Jahr erfolgen.

St. Gumbertus wird zunächst eine Analyse des Energiemanagements anhand der vorhandenen Daten durchführen und ein Umweltteam bilden. 

Sabine Stein-Hoberg (KV St. Johannis, Umweltbeauftragte) 

EBW Programm Januar bis April 2020 erschienen

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Als PDF zum DOWNLOAD erhalten Sie HIER unser neues Programmheft für Januar-April 2020 mit den ersten Veranstaltungen zu unserem Jahresthema “Frieden gestalten”, das wir mit Blick auf 75 Jahre Kriegsende und Frieden in Deutschland gewählt haben. Frieden mit sich selbst, in der Familie bzw. mit Bekannten und Kolleg*innen, Frieden mit der Natur, Frieden in unserer Gesellschaft, in Europa und  international ist nicht selbstverständlich und eine dauernde Aufgabe. Was können Einzelne, Kirche, Organisationen, Wirtschaft und Politk zum Frieden beitragen? Die Friedensbotschaft des Evangeliums gibt viele Anstösse zum friedlichen Zusammenleben auf die wir in diesem Jahr besonders hinweisen möchten. 

Hier ein Überblick:

Auf S. 3 im Programm finden Sie folgende Veranstaltungen zum Jahresthema:

– Die Möglichkeit, durch bewussten Gebrauch der Sprache zu einem friedvollen Miteinander beizutragen, will ein Vortrag am 13. Februar aufzeigen.
– Die Friedensethik des Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffers (1906-1945) und seine Biografie behandelt ein Vortrag am 24. Märzanläßlich seines 75. Todestages 

Weitere Veranstaltungen:

  • Bereits am 15. Januar laden wir zum Vortrag in die Hochschule Ansbach ein. Leben und Werk von Leonardo da Vinci wird uns von dem Würzburger Stadtheimatpfleger Dr. Steidle vorgestellt (S. 4).
  • Die dritte regionale Ausbildung für interessierte Personen, die in ihrer Heimatkirche Kirchenführerin bzw. Kirchenführer werden möchten startet im März 2020. Ein Infoabend am 21. Januar informiert über die Ausbildung (S. 4)
  • Am 27. Januar jährt sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und anderer deutscher Konzentrationslager zum 75. Mal. Wir laden zu der Gedenkstunde in die Schwanenritterkapelle am So. 26. Januar mit ein (S. 5) und eröffnen anschließend eine international beachtete Ausstellung zum Holocaust in den besetzten Gebieten der ehemaligen Sowjetunion, die wir für 4 Wochen nach Ansbach holen konnten. Ein Begleitprogramm wird derzeit erstellt und ist demnächst im Bildungswerk erhältlich.
  • Die Alltagsexerzitien ab 4. März und die begleitete Fastenwoche ab 20. März sind schon traditionelle Angebote, die Passionszeit bewusst zu gestalten (S. 8).
  • Wir beteiligen uns wieder mit einer Studienfahrt (11. März nach Ermreuth) an der christlich-jüdischen “Woche der Brüderlichkeit” 8.-15. März, die 2020 unter dem Motto steht “Tu deinen Mund auf für andere” (S. 10-11).
  • Weitere Studienfahrten führen am 20. Februar nach Nürnberg zur großen Michael-Wolgemut-Ausstellung sowie am 16. April in die Gedenkstätte Flossenbürg
  • Unsere beliebten Seniorenfahrten beginnen wieder am 26. März (S. 13)
  • 4 Studienreisen in fast alle Himmelsrichtungen sind im Programm zu finden (S. 14-15): 
    – Die 3. Polenreise führt über Görlitz nach Krakau und Zakopane in Südpolen vom 19.-24. Mai
    – An die nordfriesische Küste geht es vom 5.-11. Juli
    – Eine Begegnungs- und Studienreise nach Siebenbürgen in Rumänien bieten wir gemeinsam mit der Kirchengemeinde Rügland vom 21.-29. September an
    – Die “Calenberger Klöster” mit Übernachtung im Kloster Wennigsen sind Ziel vom 11.-15. Oktober
    Bitte beachten Sie die jeweiligen Anmeldetermine. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt jeweils 25 Personen.
  • Kurse und Workshops: “Sprache wirkt” (S. 9), Elternkurs PEKIP (S. 6), Smartphonetraining (S. 7), Pilgerangebote (S. 9), Offene Gruppe Trauerbegleitung (S. 6), Kurse Leben in Bayern (S. 5), Meditation (S. 13) 
  • Unseren Schwerpunkt “Neue Medienwelt” führen wir auch im neuen Jahr weiter und laden am 23. April alle Interessierten, besonders Eltern, zu einem Vortrags- und Diskussionabend über die Digitalisierung in der Schule und Zuhause ein (S. 7)

Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen, dass für Sie etwas Interessantes dabei ist!

Bernhard Meier-Hüttel
Leiter und Geschäftsführer
Evangelisches Bildungswerk im Dekanat Ansbach

EBW Programm bis Dezember 2019 erschienen

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Das neue Herbstprogramm für September-Dezember 2019 ist da! Sie finden darin ein reichhaltiges Angebot der Erwachsenenbildung. Im Rahmen des EBW Jahresthemas „Die Würde auf dem Prüfstand“ laden wir zu 5 interessanten Veranstaltungen und zu zwei Workshops „Sprache wirkt“ ein (S. 3-5 im Programmheft).

Um ein friedliches und menschenwürdiges Zusammenleben geht es auch bei der Interkulturellen Woche – unser Beitrag: Vortrag zu Armenien am 1. Oktober – und bei unserer Kursreihe „Leben in Bayern“ und den Sprachförderangeboten für Migrant/innen (S. 6-9).

In Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung, dem Frankenbund und den Kammerspielen führen wir das Jahresprogramm zur christlich-jüdischen „Woche der Brüderlichkeit“ durch (S. 8-9). Unter www.wdb-franken.org finden Sie alle Städte.

Smartphoneschulungen für Anfänger und Senioren, Fortbildungen für Eltern mit kleinen Kindern, Meditation und Trauerbegleitung, Seniorenfahrten und Pilgerangebote bereichern unser Angebot.

Wir laden zu einer Studienreise „Sächsische Burgen und Schlösser“ (1.-6.10.19 – Anmeldungen sind noch möglich!) ein. In der Reise-Vorschau finden Sie weitere Reisen für 2020 an die Nordsee und nach Siebenbürgen, die noch in der Planungsphase sind. „Reisen bildet“, dieser Spruch wird bei uns ernst genommen. Dank unserer ehrenamtlichen Fahrtleiter sind immer wieder schöne und ansprechende Fahrten und Reisen möglich.

Unsere Studienfahrten führen am
– 11. September nach Würzburg zum jüdischen Museum „Shalom Europa“ und zur Johanniskirche
– 14. November zum Dokuzentrum Nürnberg

Wir hoffen, dass für Sie etwas Interessantes dabei ist und Sie sich an unseren Veranstaltungen beteiligen.

Alle Infos zum Herbstprogramm haben wir hier für Sie als PDF zum Download bereitgestellt..

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