Ein kleines Zeichen des Dankes: Mitarbeiterausflug St. Johannis 2015

logo-johannis-farbigEin kleines Zeichen des Dankes für vielfältige ehrenamtliche Mitarbeit in unserer Kirchengemeinde sollte der Mitarbeiterausflug am 27. Juni zur Käthe-Kollwitz-Ausstellung in der Christuskirche in Forchheim und dem Levi-Strauß-Museum in Buttenheim sein. Der Bus war fast ganz voll und doch war das nur etwa ein Drittel der ehrenamtlich Mitarbeitenden in der großen Schar der Ehrenamtlichen in St. Johannis, die für uns im Austragen des Gemeindebriefes, im Besuchsdienst, im Kirchenvorstand, in der zum Teil ehrenamtlichen Arbeit mit Erwachsenen, Frauen und Männern, in der Begleitung von Senioren, in Hauskreisen, in verschiedenen Teams zur Vorbereitung von Gottesdiensten, im Kirchnerdienst, im Singen und Musizieren und in der Arbeit mit Kindern und Konfirmanden kostbare Perlen sind.

Für alle, die sich – gleichsam stellvertretend für die vielen anderen – diesen Tag der Auszeit aus dem häuslichen Umfeld genommen haben, war es ein Tag mit guten Begegnungen, anregenden Gesprächen und vor allem eindrücklichen Bildern.

70 grafische und plastische Werke waren in der Ausstellung „Käthe Kollwitz – Zeugin ihrer Zeit – Mahnerin für die Gegenwart“ in der Christuskirche in Forchheim zu sehen. Tief gehende, Herz und Seele ergreifende Bilder, weil sie zum Ausdruck bringen, was an Protest, Klage und Trauer über Ungerechtigkeit, Krieg und sinnlosem Sterben Menschen-, vor allem auch Frauenherzen bewegt, aber auch welch große Kraft Gott uns Menschen im Umgang mit Leiden und Tod gibt.

Auf andere Weise anregend war die in hervorragender Weise in einer Audioführung aufbereitete Führung durch das ca. 1687 errichtete Geburtshaus von Levi Strauss in Buttenheim: Die beeindruckende Biographie des fränkischen jüdischen Kleinhändlers des 19. Jahrhunderts, seine Auswanderung in die USA, seine Erfindung der für uns bis heute nützlichen „Jeans“ und das von ihm in Amerika aufgebaute, weltweite, bis heute florierende Textilunternehmen der heute vielfältig modifizierten ursprünglichen Arbeitshose.

Zufrieden, entspannt und angeregt kehrte die Gruppe der Ehrenamtlichen am Abend vor dem Gemeindefest der Pfarrei St. Gumbertus/St. Johannis nach Ansbach zurück, dankbar dafür, dass Professor Dr. Klaus Raschzok diesen Mitarbeiterausflug konzipiert und mit seinem Fachwissen begleitet hat.

Elfriede Raschzok

Sommerprogramm 2015 des Evangelischen Bildungswerk erschienen

EBW-ANMit dem Sommerprogramm des Evangelisches Bildungswerk des Dekanatsbezirks Ansbach e.V. laden wir Sie ein, sich mit dem Jahresthema „Land zum Leben“ und mit dem Schutz des Wassers zu befassen. Zur Lutherdekade bietet das Bildungswerk ein Theaterstück aus dem Hause Luther an sowie Vorträge und eine Studienfahrt nach Coburg. Das Bildungswerk ist viel unterwegs auf Pilgertagen, Seniorenfahrten und Reisen. Diese führen mit Liedern Paul Gerhardts in den Spreewald und auf den Spuren des Reformators Jan Hus nach Böhmen sowie an die ehemalige innerdeutsche Grenze und zu den Kirchenburgen Siebenbürgens.

Wir hoffen, dass Sie in unserem Programm interessante Angebote für sich entdecken und daran teilnehmen.

Evangelisches Bildungswerk des Dekanatsbezirks Ansbach e.V.

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Konfirmationen in St. Johannis

Konfirmation 2015, Gruppe 1

Konfirmation 2015, Gruppe 1

17 Jugendliche wurden von Pfarrerin Elfriede Raschzok am Sonntag Judika, zwei Wochen vor Ostern, in einem festlichen Abendmahlsgottesdienst konfirmiert. Der CVJM-Posaunenchor unter der Leitung von Johannes Stürmer und der Jugendchor unter der Leitung von Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer haben den Gottesdienst musikalisch ausgestaltet und die Freude des Zachäus über die Freundschaft mit Jesus den Jugendlichen und der ganzen Gemeinde ans Herz gebracht.

Martina Vogl, Irene Lörler, Gisela Lengfeld und Lisa Beyer haben die Konfirmandenarbeit ehrenamtlich begleitet und den Beichtgottesdienst am Samstag ebenso wie den Festgottesdienst am Sonntag mitgestaltet.

Elfriede Raschzok

Konfirmation 2015, Gruppe 2

Konfirmation 2015, Gruppe 2

16 Konfirmand(inn)en waren’s dann eine Woche später bei der Gruppe von Pfarrerin Elisabeth Küfeldt, die am Samstag Beichte und Heiliges Abendmahl feierten und am Sonntag eingesegnet wurden. Um diesen Segen (abgeleitet vom lateinischen Signum= Standarte) ging es auch in der Ansprache: dass das Kreuz Christi in dieser Welt (und im Leben der Konfirmanden) aufgerichtet ist als Zeichen dafür, dass diese Welt (und ihr Leben) Herrschafts- und Schutzgebiet Gottes ist. Begleitet wurden die jungen Christen von den Konfirmandenmitarbeitern Frauke Bock und Hans Kerzdörfer.

Elisabeth Küfeldt

Fotos © Trendfoto Hahn Reuterstr.1./1.OG – 91522 Ansbach

Familiengottesdienst mit den Hennenbacher Gospelkids (15.3.): Bartimäus – der Durchblicker

Wo sind die Farben meines Lebens, wenn oft vieles weg bricht? Bartimäus hat neu sehen gelernt. Sein Glaube an Jesus Christus hat ihm den Mut gegeben, einen neuen Anfang von diesem Herrn zu erbitten. Er war ein Durchblicker mit Mut.

Elke Mannke und Ilka Holzer haben mit den Hennenbacher Gospelkids einen lebendigen Familiengottesdienst mit Pfarrerin Elfriede Raschzok gestaltet. Ein Vorgeschmack auf das Musical, das die Hennenbacher Gospelkids derzeit einstudieren: Bartimäus. Ein wunderbarer Augenblick.

Konfirmation am 23. und 29. März 2015 in St. Johannis

Konfirmation am 23. März 2015 – Judika
Pfarrerin Elfriede Raschzok

Lukas Bergold
Leonie Frank
Nina Froschauer
Jannika Hoberg
Adrian Herbst
Melina Herbst
Hanna Lober
Leonhard Mannke
Laurin Opitz
Antonia Prosiegel
Nina Rosa
Sebastian Schmidt
Domenic Stamminger
Lukas Sturm
Tanja Sturm
Felix Troßmann
Viola Würth

Konfirmation am 29. März 2015 – Palmsonntag
Pfarrerin Elisabeth Küfeldt

Andrej Borisenko
Julia Gößwein
Lisa Fritsch
Jennifer Gross
Dominik Haas
Hannah Möller
Kimberley Illauer
Tom Knebel
Dominik Loscher
Antonia Lucke
Jana Pesendorfer
Julian Pollack
Lisa Schuster
Daniel Valley
Tobias Wagner
Yannik Weiß
Selina Wendler

25jähriges Jubiläum des Flötenkreises St. Johannis

25jähriges Jubiläum des Flötenkreises in Hennenbach

25jähriges Jubiläum des Flötenkreises in Hennenbach

Den Gemeindesaal in Hennenbach gab es noch lange nicht und es waren überwiegend Schülerinnen oder junge Mütter, die Delia Süßenguth im September 1989 in der Schaitbergerstraße um sich scharte, um mit ihnen – ohne professionellen Anspruch – einfach aus Freude Blockflöte zu spielen. Ab und an gab es einen kleinen Auftritt, aber das war nicht das eigentliche Ziel. Nun sind alle 25 Jahre älter, manche Frauen sind gegangen oder verzogen, neue sind dazu gekommen und einige sind geblieben. Schon vor 15 Jahren hat Monika Kübrich aus Hennenbach den Flötenkreis übernommen und immer noch wird einmal im Monat am Montagabend miteinander geflötet. Unterstützung hat sie von Brigitte Ternes aus Rügland, die unermüdlich ist beim entdecken neuer Flötenliteratur.

Für das 25jährige Jubiläum hatte Monika Kübrich mit ihren Flötistinnen ein besonderes Programm eingeübt, das am 30. Januar im Gemeindesaal in Hennenbach vor einem kleinen Zuhörerkreis dargeboten wurde: Leif Clausen las kapitelweise den Gedichtzyklus „Die 13 Monate“ von Erich Kästner, der Flötenkreis spielte in wechselnder – auch solistischer – Besetzung, dazu passende Melodien und Arrangements und auf die weiße Wand warf der Beamer den Jahreszeiten entsprechende stimmungsvolle Fotos von Rüdiger Kübrich. Insgesamt ein gelungener Serenadenabend, zu dem Pfarrerin Elfriede Raschzok ehemalige Mitglieder und die Gründerin Delia Süßenguth begrüßen konnte.

Der Erlös dieses Abends wurde an die Außenwohngruppe des Kastanienhofes überreicht.

 

Rumänisch-orthodoxe Pfarrgemeinde zu Gast in Obereichenbach

Seit dem 3. Advent 2014 ist die rumänisch-orthodoxe Pfarrgemeinde zu Gast in der Dreieinigkeitskirche in Obereichenbach.Lange haben rumänisch-orthodoxe Christen, die in Ansbach und den umliegenden Städten und Dörfern wohnen, nach einem Ort gesucht, wo sie ihre Gottesdienste feiern und sich treffen können.
Der Anfrage von Pfarrer Dr. Lucian Bolos hat der Kirchenvorstand St. Johannis gerne entsprochen. Wir hoffen, dass sich unsere rumänisch-orthodoxen Brüder und Schwestern in Obereichenbach wohlfühlen. Zugleich freuen wir uns auch auf einen regen ökumenischen Austausch.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, uns bei Ihnen im Rahmen des Gemeindebriefes kurz vorstellen zu dürfen. Ich bin Lucian Bolos und bin rumänisch-orthodoxer Pfarrer. Zusammen mit dem Pfarrer Ioan Pop halten wir die Gottesdienste für die rumänisch-orthodoxen Christen von der Region Ansbach.

Fast drei Jahre lang haben wir unsere Gottesdienste in Neuendettelsau gehalten, wo sowohl ich persönlich wie auch mein Kollege Pop tätig sind. Seine Eminenz Metropolit Dr. Serafim Joanta von der Rumänisch-Orthodoxen Metropolie aus Nürnberg hat sich aber sehr gewünscht, dass wir in der Zukunft die Gottesdienste in Ansbach halten, da es in dieser Region viele rumänisch-orthodoxe Christen gibt. Die Distanzen von diesen Ortschaften nach Nürnberg waren aber zu groß. In diesem Sinne hat er mich auch beantragt, mich sozusagen um die Gründung einer rumänisch-orthodoxen Gemeinde in Ansbach zu kümmern, die zuerst als Filiale der Rumänisch-Orthodoxen Pfarrgemeinde aus Nürnberg funktionieren sollte.

So haben wir begonnen, nach einem Gottesdienstraum in Ansbach zu suchen und im dortigen Evangelisch-Lutherischen Dekanat angefragt, wo wir sehr viel Verständnis gefunden haben. Herr Dekan Stiegler hat vom Anfang an unseren Wunsch unterstützt, und bei Pfarrer Dr. Dieter Kuhn und Pfarrerin Elfriede Raschzok haben wir gleichfalls viel Verständnis, Unterstützung und viel christliche Liebe gefunden. Ganz beeindruckt waren wir von der Gastfreundschaft und der großen Offenheit der Gemeinde von Obereichenbach, vertreten durch den Herrn Fischer.

Seit Mitte Dezember 2014 halten wir unsere Gottesdienste in der evangelischen Dreieinigkeitskirche Obereichenbach. Man kann kaum die passenden Worte finden, um die große Freude zum Ausdruck bringen zu können, die wir empfunden haben, dass wir am Weihnachten unsere Gottesdiensten in unserer Tradition halten konnten. Bedeutet dies doch, ein Stück Heimat empfinden zu können. Und vor allem an den großen Feiertagen ist Heimweh stärker und die Erinnerungen an die schönen Feiertage zu Hause mit der ganzen Familie intensiver.

Bei dieser Gelegenheit wollen wir uns bei alldenjenigen, die uns unterstützt haben, für so viel Offenheit, Verständnis und Gastfreundschaft sehr herzlich bedanken! Wir haben die evangelische Kirche auch dieses Mal als eine echte Schwesterkirche empfunden und sind dafür sehr dankbar.

So feiern wir unsere Gottesdienste regelmäßig in der schönen evangelischen Dreieinigkeitskirche Obereichenbach, an jedem Sonntag und an den größeren Feiertagen, außer an den Tagen wo die evangelischen Brüder ihre Gottesdienste haben. Wir beginnen um 9:00 Uhr mit einem Morgengottesdienst im Rahmen dessen wir die Vorbereitung der eucharistischen Gaben vollziehen und fahren ab 10:00 Uhr mit dem heiligen Abendmahl oder Liturgie fort.
Wir sind erst am Anfang und bilden zurzeit eine kleine Gemeinde von etwa 30 Personen. Die Nachricht, dass wir unsere Gottesdienste nun in Obereichenbach halten, verbreitet sich aber schnell und es beginnen langsam immer mehr Menschen unsere Gottesdienste zu besuchen.

Die Rumänisch-Orthodoxe Kirche ist eine christliche Kirche des Morgenlandes gleich wie die Griechisch-Orthodoxe, Russisch-Orthodoxe oder die Serbisch-Orthodoxe Kirche. Die Rumänische-Orthodoxe Kirche wird von einer eigenen Synode geführt. Der Vorsitzende der Synode ist der rumänische Patriarch. Die Mehrheit der Bevölkerung aus Rumänien, etwa 87%, ist orthodox. In Deutschland gibt es mehrere rumänisch-orthodoxen Pfarrgemeinden und in Nürnberg befindet sich der Sitzt der Rumänisch-Orthodoxen Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa.

Die Spiritualität der Rumänisch-Orthodoxen Kirche ist sehr schön und reich. Nach dem Fall des Kommunismus entwickelt sich auch immer mehr die diakonische Dimension dieser Kirche. Zu unseren Gottesdiensten sind selbstverständlich nicht nur die rumänisch-orthodoxen Christen willkommen, sondern alle Menschen die vielleicht einmal sehen wollen, wie ein orthodoxer Gottesdienst aussieht. Wir würden uns sogar sehr freuen, mit der Zeit auch eine ökumenische Zusammenarbeit und Partnerschaft entwickeln zu können. Auch dafür haben wir schon viel Offenheit gespürt. Wir wünschen uns, dass die Dreieinigkeitskirche zu einem Treffpunkt zwischen unseren reichen Spiritualitäten, Kulturen und Traditionen wird. Wir freuen uns auf Ihrem Besuch!

Pfr. Dr. Lucian Bolos

Krippenspiel der Kinderkantorei am 4. Advent in St. Johannis

Aufführung des Krippenspiels der Kinderkantorei

Aufführung des Krippenspiels der Kinderkantorei

Die Ansbacher Kindekantorei führte am 4. Advent und am Heilig Abend in der St. Johanniskirche das Krippenspiel „Der Esel Simson erzählt die Weihnachtsgeschichte“ mit viel Engagement unter der Leitung von Kantorin Ulrike Walch auf.

Unter der musikalischen Begleitung von Keyboard, Cello und Querflöte erklang die Weihnachtsbotschaft aus der Sicht des Esels, auf welchem Maria reiste.

 

Frühjahrsprogramm 2015 des Evangelischen Bildungswerk Ansbach

Evangelisches Bildungswerk im Dekanat Ansbach e.V.

Evangelisches Bildungswerk im Dekanat Ansbach e.V.

Das Bildungswerk setzt im Jahr 2015 das Schwerpunkthema „Land zum Leben“ mit 4 interessanten Veranstaltungen fort (S. 3-4). Beginn ist am 15. Januar mit einer Multivisionsshow „Naturwunder Erde“ in den Ansbacher Kammerspielen. Am 21. Januar werden im Rahmen der Campus-Colleg Reihe der Hochschule Ansbach die Schönheit und die Probleme der Regenwälder und der indigenen Bevölkerung Brasiliens von Prof. Dr. Gerd Kohlhepp (Universität Tübingen) vorgestellt. Zum „Internationalen Jahr der Böden“ geht es am 19. Februar im Gemeindehaus in Elpersdorf unter dem Thema „Boden – mit Füßen getreten“ um unsere heimischen Böden und deren Gefährdung. Am 16. März wird zum Abschluss dieser Reihe die tansanische Menschenrechtsreferentin bei Mission EineWelt, Aneth Lwakatare, die Landkonflikte in Tansania und deren Zusammenhang mit Europa erläutern.

Zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ-Auschwitz gestalten wir den Holocaust-Gedenktag mit Zeitzeugengespräch am 27. Januar in Ansbach mit.

Wir beteiligen uns an den Veranstaltungen zur Ausstellung „Hesselberg – Ein ‚Heiliger Ort’ der Täter“ im Markgrafenmuseum Ansbach und laden zur Eröffnung am 26. Februar, zu einer Führung am 4. März, zur Exkursion zum Hesselberg am 7. März und zu einem Stadtrundgang zu NS-Orten am 21. März ein (S. 5-6).

Eine Regionale Kirchenführerausbildung Feb.-Okt. 2015 wird bei einem Infoabend am 8. Januar (19 Uhr im Kapitelsaal) vorgestellt. Der Flyer mit allen Informationen ist auf unserer Homepage unter Download abrufbar. Anmeldung zur Ausbildung im Bildungswerk bis 31. Januar möglich.

Weiter finden Sie im Programm Elternkurse (S. 7), Veranstaltungen zu Partnerschaft (S. 7)und Medienerziehung (S. 8) sowie Trauerbegleitung und Ökumenische Alltagsexerzitien ab 4. Februar (S. 8)

Zur „Lutherdekade“ wird Dekan i.R. Gerhard Hausmann (Neuendettelsau) am 25. Februar in das Themenjahr „Bild und Bibel“ mit einem Vortrag über die Brüder Cranach einführen und der Berliner Theologe und Journalist Uwe Birnstein (bekannt aus dem Sonntagsblatt) stellt am 20. April die bayrische Reformatorin Argula von Grumbach vor (S. 9).

Wir beteiligen uns wieder an der „Woche der Brüderlichkeit“ (S. 10-12) mit einer Studienfahrt zur Synagoge in Erlangen am 11. März und einem Vortrag zur Zukunft des christlich-jüdischen Dialogs am 12. März durch den evangelischen Präsidenten des Koordinierungsrates der Christlich-Jüdischen Gesellschaften, Pfarrer Friedhelm Pieper.

Tagesfahrten für Senioren (S. 12-13), fünf interessante Studienfahrten (S. 13-15) (Ausschreibungen bei uns anfordern), Meditatives Tanzen sowie Meditationsangebote (S. 16) ergänzen unser Programm.

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Das neue Gottesdienstkonzept St. Gumbertus – St. Johannis

die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher der beiden evangelischen Innenstadtkirchengemeinden St. Gumbertus und St. Johannis

die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher der beiden evangelischen Innenstadtkirchengemeinden St. Gumbertus und St. Johannis

Im Rahmen einer Kirchenvorstehertagung am 18. Oktober 2014 im Religionspädagogischen Zentrum in Heilsbronn haben sich die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher der beiden evangelischen Innenstadtkirchengemeinden St. Gumbertus und St. Johannis, sowie die beiden Kantoren, Frau Walch und Hr. Meyer, intensiv mit der Frage befasst, welche Gottesdienste in der Pfarrei gefeiert werden sollen. Prof. Dr. Klaus Raschzok, Augustana- Hochschule Neuendettelsau, hat mit seinem liturgiewissenschaftlichen Wissen einen wichtigen Beitrag zu den Gesprächen und der Entscheidungsfindung geleistet.

Das neue Gottesdienstkonzept St. Gumbertus – St. Johannis

Ebenfalls war ein Blick auf die Vielfalt unterschiedlichster Gottesdienste, die es in unserer Pfarrei gibt, wichtig und geboten. Pfarrer Thomas Meister stellte diese Gottesdienste vor, die in der Wahrnehmung oft in den Hintergrund treten.

Einige Beispiele seien genannt: Die Gottesdienste anlässlich von Hochzeiten und Taufen, die Trauerfeiern bei Beerdigungen, aber auch die Familiengottesdienste oder die Gottesdienste mit den Kindern unserer Kindertagesstätten, die Schul- und Jugendgottesdienste, die Passionsgottesdienst und nicht zuletzt die Gottesdienste im Grünen.

Nun aber zu dem neuen Gottesdienstkonzept, das ab dem neuen Jahr gültig ist. In St. Gumbertus und St. Johannis werden in der Regel am Sonntag um 9.30 Uhr die beiden Hauptgottesdienste stattfinden. Diese sollen immer wieder musikalisch besonders akzentuiert werden, z. B. könnte der Eingangspsalm auf unterschiedliche Weise gesungen und gebetet werden. An den zweiten Feiertagen, anlässlich der Gemeindefeste und bei dem Friedensgottesdienst wird es einen gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrei geben. Dies ist bereits jetzt schon der Fall. Der Frühgottesdienst im Sommer soll nicht mehr stattfinden. Einmal im Monat, und zwar jeweils am 4. Sonntag, nicht im August und Dezember, wird in St. Gumbertus ein Abendgottesdienst um 18 Uhr stattfinden. An diesem Sonntag ist dann vormittags nur in St. Johannis um 9.30 Uhr Gottesdienst. An Stelle des 11-Uhr-Gottesdienstes tritt dann der Abendgottesdienst in St. Gumbertus. Diese Abendgottesdienste sind unterschiedlich aufgebaut, z.B. als even-song, ein Abendgebet, das musikalisch reich ausgestaltet ist, auch Taizé-Gebete wird es geben und Gottesdienste im Stil der Thomasmesse. Der Gottesdienst anders wird wie bisher am zweiten Freitag des Monats in St. Johannis gefeiert. Die Gottesdienste in Hennenbach werden im 14-tägigen Rhythmus bleiben und mit denen in der Steingruberstraße sich abwechseln. Eine Besonderheit wird es in der Steingruberstraße geben: Der jeweils erste Gottesdienst im Monat soll, vor allem für Jugendliche, mit popmusikalischen Elementen gestaltet werden.

Dieses, wie ich meine, sehr reiche und vielfältige Gottesdienstangebot wurde auch für die ganze Stadt entworfen. Dies gilt besonders für die Abendgottesdienste. Damit werden die unterschiedlichen Zeitrhythmen in der Gestaltung des Sonntags bei vielen Menschen berücksichtigt. In einem Jahr wollen wir noch einmal einen kritischen Blick auf dieses Konzept werfen und unter Umständen auch Veränderungen vornehmen.
Dr. Dieter Kuhn, Pfr.

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