25jähriges Jubiläum des Flötenkreises St. Johannis

25jähriges Jubiläum des Flötenkreises in Hennenbach

25jähriges Jubiläum des Flötenkreises in Hennenbach

Den Gemeindesaal in Hennenbach gab es noch lange nicht und es waren überwiegend Schülerinnen oder junge Mütter, die Delia Süßenguth im September 1989 in der Schaitbergerstraße um sich scharte, um mit ihnen – ohne professionellen Anspruch – einfach aus Freude Blockflöte zu spielen. Ab und an gab es einen kleinen Auftritt, aber das war nicht das eigentliche Ziel. Nun sind alle 25 Jahre älter, manche Frauen sind gegangen oder verzogen, neue sind dazu gekommen und einige sind geblieben. Schon vor 15 Jahren hat Monika Kübrich aus Hennenbach den Flötenkreis übernommen und immer noch wird einmal im Monat am Montagabend miteinander geflötet. Unterstützung hat sie von Brigitte Ternes aus Rügland, die unermüdlich ist beim entdecken neuer Flötenliteratur.

Für das 25jährige Jubiläum hatte Monika Kübrich mit ihren Flötistinnen ein besonderes Programm eingeübt, das am 30. Januar im Gemeindesaal in Hennenbach vor einem kleinen Zuhörerkreis dargeboten wurde: Leif Clausen las kapitelweise den Gedichtzyklus „Die 13 Monate“ von Erich Kästner, der Flötenkreis spielte in wechselnder – auch solistischer – Besetzung, dazu passende Melodien und Arrangements und auf die weiße Wand warf der Beamer den Jahreszeiten entsprechende stimmungsvolle Fotos von Rüdiger Kübrich. Insgesamt ein gelungener Serenadenabend, zu dem Pfarrerin Elfriede Raschzok ehemalige Mitglieder und die Gründerin Delia Süßenguth begrüßen konnte.

Der Erlös dieses Abends wurde an die Außenwohngruppe des Kastanienhofes überreicht.

 

Rumänisch-orthodoxe Pfarrgemeinde zu Gast in Obereichenbach

Seit dem 3. Advent 2014 ist die rumänisch-orthodoxe Pfarrgemeinde zu Gast in der Dreieinigkeitskirche in Obereichenbach.Lange haben rumänisch-orthodoxe Christen, die in Ansbach und den umliegenden Städten und Dörfern wohnen, nach einem Ort gesucht, wo sie ihre Gottesdienste feiern und sich treffen können.
Der Anfrage von Pfarrer Dr. Lucian Bolos hat der Kirchenvorstand St. Johannis gerne entsprochen. Wir hoffen, dass sich unsere rumänisch-orthodoxen Brüder und Schwestern in Obereichenbach wohlfühlen. Zugleich freuen wir uns auch auf einen regen ökumenischen Austausch.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, uns bei Ihnen im Rahmen des Gemeindebriefes kurz vorstellen zu dürfen. Ich bin Lucian Bolos und bin rumänisch-orthodoxer Pfarrer. Zusammen mit dem Pfarrer Ioan Pop halten wir die Gottesdienste für die rumänisch-orthodoxen Christen von der Region Ansbach.

Fast drei Jahre lang haben wir unsere Gottesdienste in Neuendettelsau gehalten, wo sowohl ich persönlich wie auch mein Kollege Pop tätig sind. Seine Eminenz Metropolit Dr. Serafim Joanta von der Rumänisch-Orthodoxen Metropolie aus Nürnberg hat sich aber sehr gewünscht, dass wir in der Zukunft die Gottesdienste in Ansbach halten, da es in dieser Region viele rumänisch-orthodoxe Christen gibt. Die Distanzen von diesen Ortschaften nach Nürnberg waren aber zu groß. In diesem Sinne hat er mich auch beantragt, mich sozusagen um die Gründung einer rumänisch-orthodoxen Gemeinde in Ansbach zu kümmern, die zuerst als Filiale der Rumänisch-Orthodoxen Pfarrgemeinde aus Nürnberg funktionieren sollte.

So haben wir begonnen, nach einem Gottesdienstraum in Ansbach zu suchen und im dortigen Evangelisch-Lutherischen Dekanat angefragt, wo wir sehr viel Verständnis gefunden haben. Herr Dekan Stiegler hat vom Anfang an unseren Wunsch unterstützt, und bei Pfarrer Dr. Dieter Kuhn und Pfarrerin Elfriede Raschzok haben wir gleichfalls viel Verständnis, Unterstützung und viel christliche Liebe gefunden. Ganz beeindruckt waren wir von der Gastfreundschaft und der großen Offenheit der Gemeinde von Obereichenbach, vertreten durch den Herrn Fischer.

Seit Mitte Dezember 2014 halten wir unsere Gottesdienste in der evangelischen Dreieinigkeitskirche Obereichenbach. Man kann kaum die passenden Worte finden, um die große Freude zum Ausdruck bringen zu können, die wir empfunden haben, dass wir am Weihnachten unsere Gottesdiensten in unserer Tradition halten konnten. Bedeutet dies doch, ein Stück Heimat empfinden zu können. Und vor allem an den großen Feiertagen ist Heimweh stärker und die Erinnerungen an die schönen Feiertage zu Hause mit der ganzen Familie intensiver.

Bei dieser Gelegenheit wollen wir uns bei alldenjenigen, die uns unterstützt haben, für so viel Offenheit, Verständnis und Gastfreundschaft sehr herzlich bedanken! Wir haben die evangelische Kirche auch dieses Mal als eine echte Schwesterkirche empfunden und sind dafür sehr dankbar.

So feiern wir unsere Gottesdienste regelmäßig in der schönen evangelischen Dreieinigkeitskirche Obereichenbach, an jedem Sonntag und an den größeren Feiertagen, außer an den Tagen wo die evangelischen Brüder ihre Gottesdienste haben. Wir beginnen um 9:00 Uhr mit einem Morgengottesdienst im Rahmen dessen wir die Vorbereitung der eucharistischen Gaben vollziehen und fahren ab 10:00 Uhr mit dem heiligen Abendmahl oder Liturgie fort.
Wir sind erst am Anfang und bilden zurzeit eine kleine Gemeinde von etwa 30 Personen. Die Nachricht, dass wir unsere Gottesdienste nun in Obereichenbach halten, verbreitet sich aber schnell und es beginnen langsam immer mehr Menschen unsere Gottesdienste zu besuchen.

Die Rumänisch-Orthodoxe Kirche ist eine christliche Kirche des Morgenlandes gleich wie die Griechisch-Orthodoxe, Russisch-Orthodoxe oder die Serbisch-Orthodoxe Kirche. Die Rumänische-Orthodoxe Kirche wird von einer eigenen Synode geführt. Der Vorsitzende der Synode ist der rumänische Patriarch. Die Mehrheit der Bevölkerung aus Rumänien, etwa 87%, ist orthodox. In Deutschland gibt es mehrere rumänisch-orthodoxen Pfarrgemeinden und in Nürnberg befindet sich der Sitzt der Rumänisch-Orthodoxen Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa.

Die Spiritualität der Rumänisch-Orthodoxen Kirche ist sehr schön und reich. Nach dem Fall des Kommunismus entwickelt sich auch immer mehr die diakonische Dimension dieser Kirche. Zu unseren Gottesdiensten sind selbstverständlich nicht nur die rumänisch-orthodoxen Christen willkommen, sondern alle Menschen die vielleicht einmal sehen wollen, wie ein orthodoxer Gottesdienst aussieht. Wir würden uns sogar sehr freuen, mit der Zeit auch eine ökumenische Zusammenarbeit und Partnerschaft entwickeln zu können. Auch dafür haben wir schon viel Offenheit gespürt. Wir wünschen uns, dass die Dreieinigkeitskirche zu einem Treffpunkt zwischen unseren reichen Spiritualitäten, Kulturen und Traditionen wird. Wir freuen uns auf Ihrem Besuch!

Pfr. Dr. Lucian Bolos

Krippenspiel der Kinderkantorei am 4. Advent in St. Johannis

Aufführung des Krippenspiels der Kinderkantorei

Aufführung des Krippenspiels der Kinderkantorei

Die Ansbacher Kindekantorei führte am 4. Advent und am Heilig Abend in der St. Johanniskirche das Krippenspiel „Der Esel Simson erzählt die Weihnachtsgeschichte“ mit viel Engagement unter der Leitung von Kantorin Ulrike Walch auf.

Unter der musikalischen Begleitung von Keyboard, Cello und Querflöte erklang die Weihnachtsbotschaft aus der Sicht des Esels, auf welchem Maria reiste.

 

Frühjahrsprogramm 2015 des Evangelischen Bildungswerk Ansbach

Evangelisches Bildungswerk im Dekanat Ansbach e.V.

Evangelisches Bildungswerk im Dekanat Ansbach e.V.

Das Bildungswerk setzt im Jahr 2015 das Schwerpunkthema „Land zum Leben“ mit 4 interessanten Veranstaltungen fort (S. 3-4). Beginn ist am 15. Januar mit einer Multivisionsshow „Naturwunder Erde“ in den Ansbacher Kammerspielen. Am 21. Januar werden im Rahmen der Campus-Colleg Reihe der Hochschule Ansbach die Schönheit und die Probleme der Regenwälder und der indigenen Bevölkerung Brasiliens von Prof. Dr. Gerd Kohlhepp (Universität Tübingen) vorgestellt. Zum „Internationalen Jahr der Böden“ geht es am 19. Februar im Gemeindehaus in Elpersdorf unter dem Thema „Boden – mit Füßen getreten“ um unsere heimischen Böden und deren Gefährdung. Am 16. März wird zum Abschluss dieser Reihe die tansanische Menschenrechtsreferentin bei Mission EineWelt, Aneth Lwakatare, die Landkonflikte in Tansania und deren Zusammenhang mit Europa erläutern.

Zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ-Auschwitz gestalten wir den Holocaust-Gedenktag mit Zeitzeugengespräch am 27. Januar in Ansbach mit.

Wir beteiligen uns an den Veranstaltungen zur Ausstellung „Hesselberg – Ein ‚Heiliger Ort’ der Täter“ im Markgrafenmuseum Ansbach und laden zur Eröffnung am 26. Februar, zu einer Führung am 4. März, zur Exkursion zum Hesselberg am 7. März und zu einem Stadtrundgang zu NS-Orten am 21. März ein (S. 5-6).

Eine Regionale Kirchenführerausbildung Feb.-Okt. 2015 wird bei einem Infoabend am 8. Januar (19 Uhr im Kapitelsaal) vorgestellt. Der Flyer mit allen Informationen ist auf unserer Homepage unter Download abrufbar. Anmeldung zur Ausbildung im Bildungswerk bis 31. Januar möglich.

Weiter finden Sie im Programm Elternkurse (S. 7), Veranstaltungen zu Partnerschaft (S. 7)und Medienerziehung (S. 8) sowie Trauerbegleitung und Ökumenische Alltagsexerzitien ab 4. Februar (S. 8)

Zur „Lutherdekade“ wird Dekan i.R. Gerhard Hausmann (Neuendettelsau) am 25. Februar in das Themenjahr „Bild und Bibel“ mit einem Vortrag über die Brüder Cranach einführen und der Berliner Theologe und Journalist Uwe Birnstein (bekannt aus dem Sonntagsblatt) stellt am 20. April die bayrische Reformatorin Argula von Grumbach vor (S. 9).

Wir beteiligen uns wieder an der „Woche der Brüderlichkeit“ (S. 10-12) mit einer Studienfahrt zur Synagoge in Erlangen am 11. März und einem Vortrag zur Zukunft des christlich-jüdischen Dialogs am 12. März durch den evangelischen Präsidenten des Koordinierungsrates der Christlich-Jüdischen Gesellschaften, Pfarrer Friedhelm Pieper.

Tagesfahrten für Senioren (S. 12-13), fünf interessante Studienfahrten (S. 13-15) (Ausschreibungen bei uns anfordern), Meditatives Tanzen sowie Meditationsangebote (S. 16) ergänzen unser Programm.

Download des EBW-Programms als PDF

Das neue Gottesdienstkonzept St. Gumbertus – St. Johannis

die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher der beiden evangelischen Innenstadtkirchengemeinden St. Gumbertus und St. Johannis

die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher der beiden evangelischen Innenstadtkirchengemeinden St. Gumbertus und St. Johannis

Im Rahmen einer Kirchenvorstehertagung am 18. Oktober 2014 im Religionspädagogischen Zentrum in Heilsbronn haben sich die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher der beiden evangelischen Innenstadtkirchengemeinden St. Gumbertus und St. Johannis, sowie die beiden Kantoren, Frau Walch und Hr. Meyer, intensiv mit der Frage befasst, welche Gottesdienste in der Pfarrei gefeiert werden sollen. Prof. Dr. Klaus Raschzok, Augustana- Hochschule Neuendettelsau, hat mit seinem liturgiewissenschaftlichen Wissen einen wichtigen Beitrag zu den Gesprächen und der Entscheidungsfindung geleistet.

Das neue Gottesdienstkonzept St. Gumbertus – St. Johannis

Ebenfalls war ein Blick auf die Vielfalt unterschiedlichster Gottesdienste, die es in unserer Pfarrei gibt, wichtig und geboten. Pfarrer Thomas Meister stellte diese Gottesdienste vor, die in der Wahrnehmung oft in den Hintergrund treten.

Einige Beispiele seien genannt: Die Gottesdienste anlässlich von Hochzeiten und Taufen, die Trauerfeiern bei Beerdigungen, aber auch die Familiengottesdienste oder die Gottesdienste mit den Kindern unserer Kindertagesstätten, die Schul- und Jugendgottesdienste, die Passionsgottesdienst und nicht zuletzt die Gottesdienste im Grünen.

Nun aber zu dem neuen Gottesdienstkonzept, das ab dem neuen Jahr gültig ist. In St. Gumbertus und St. Johannis werden in der Regel am Sonntag um 9.30 Uhr die beiden Hauptgottesdienste stattfinden. Diese sollen immer wieder musikalisch besonders akzentuiert werden, z. B. könnte der Eingangspsalm auf unterschiedliche Weise gesungen und gebetet werden. An den zweiten Feiertagen, anlässlich der Gemeindefeste und bei dem Friedensgottesdienst wird es einen gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrei geben. Dies ist bereits jetzt schon der Fall. Der Frühgottesdienst im Sommer soll nicht mehr stattfinden. Einmal im Monat, und zwar jeweils am 4. Sonntag, nicht im August und Dezember, wird in St. Gumbertus ein Abendgottesdienst um 18 Uhr stattfinden. An diesem Sonntag ist dann vormittags nur in St. Johannis um 9.30 Uhr Gottesdienst. An Stelle des 11-Uhr-Gottesdienstes tritt dann der Abendgottesdienst in St. Gumbertus. Diese Abendgottesdienste sind unterschiedlich aufgebaut, z.B. als even-song, ein Abendgebet, das musikalisch reich ausgestaltet ist, auch Taizé-Gebete wird es geben und Gottesdienste im Stil der Thomasmesse. Der Gottesdienst anders wird wie bisher am zweiten Freitag des Monats in St. Johannis gefeiert. Die Gottesdienste in Hennenbach werden im 14-tägigen Rhythmus bleiben und mit denen in der Steingruberstraße sich abwechseln. Eine Besonderheit wird es in der Steingruberstraße geben: Der jeweils erste Gottesdienst im Monat soll, vor allem für Jugendliche, mit popmusikalischen Elementen gestaltet werden.

Dieses, wie ich meine, sehr reiche und vielfältige Gottesdienstangebot wurde auch für die ganze Stadt entworfen. Dies gilt besonders für die Abendgottesdienste. Damit werden die unterschiedlichen Zeitrhythmen in der Gestaltung des Sonntags bei vielen Menschen berücksichtigt. In einem Jahr wollen wir noch einmal einen kritischen Blick auf dieses Konzept werfen und unter Umständen auch Veränderungen vornehmen.
Dr. Dieter Kuhn, Pfr.

Engagement für Bolivien: Benefiz-Mittagessen am 2. Advent

boliv-maedchen_2Hilfe, die ankommt – das ist für viele Christen ein Anliegen. Eine Möglichkeit, sehr direkt an einem der vielen Brennpunkte der Welt zu helfen, ist die „Soforthilfe La Paz“, die sich in der bolivianischen Millionenstadt um Suchtkranke, Obdachlose und Kinder aus ärmsten Verhältnissen kümmert. Heidi Brandenberg, die deutsche Leiterin der „Soforthilfe La Paz“, die seit etlichen Jahren vor Ort arbeitet zusammen mit 15 einheimischen Kräften, kam in diesem Herbst zu einem Informationsabend im Gemeindehaus in der Steingruberstraße und berichtete eindrücklich von der Not der Menschen, aber auch von den Chancen, die diese Menschen durch die Reha-Arbeit und die Kindertagesstätten der „Soforthilfe“ (und die verschiedenen anderen Arbeitszweige) erhalten.

Am 2. Advent, 07. Dezember 2014, wird es nach dem Familiengottesdienst im Gemeindehaus Steingruberstraße wieder ein Benefiz-Mittagessen geben, dessen Erlös dieser wichtigen Arbeit zugutekommt.

Schön auch, dass der Deutsche Evangelische Frauenbund Ansbach einen namhaften Betrag für La Paz gespendet hat – so tragen die Sachspenden der Ansbacher für die „Fundgrube“ und das Engagement vieler ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen beim Frauenbund dazu bei, dass bolivianische Kinder hoffnungsfroher in ihre Zukunft schauen können!

Elisabeth Küfeldt

Nachruf für Dr. Kurt Rieder

Kurt Rieder

Kurt Rieder

Jesus Christus spricht: „Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8,12)

Am 10. Oktober 2014 hat Gott Dr. Kurt Rieder im Alter von 88 Jahren in die Ewigkeit heimgerufen. Der Seniorenkreis der Kirchengemeinde St. Johannis in Ansbach-Hennenbach denkt an viele gemeinsame Nachmittage, in denen Dr. Kurt Rieder nicht nur engagierter, regelmäßiger Besucher, sondern sehr oft gefragter und gerne gehörter Referent war. Mit großem Interesse hat er sich in kirchen- und ortsgeschichtliche Themen, Biographien und Fragen der Lebens- und Alltagsgestaltung im Altwerden eingearbeitet sowie seinen Zuhörern mit Freude daran Anteil gegeben. Die beiden Seniorenkreise der Kirchengemeinde St. Johannis in Hennenbach und in der Steingruberstraße sind nur ein kleiner Ausschnitt der vielfältigen Vortrags- und Bildungsarbeit, die Dr. Kurt Rieder in den Jahren seines Ruhestandes große Freude bereitet hat. Vielen Senioren war er bekannt durch seine Tätigkeit als Reiseleiter beim Evangelischen Bildungswerk in Ansbach. Auch dort hat er in den letzten Jahren gerne von seinem großen Wissen weiter gegeben.

In bleibender Erinnerung bleibt sein zuletzt von ihm gestalteter Nachmittag Anfang August in Hennenbach, in dem er zunächst für einen großen Kreis von Interessierten über „Hennenbach und die Hugenotten“ referiert und im Anschluss daran seine eigene Enkeltochter Tabea Wieskötter von ihrem Engagement für ein soziales Projekt in Kambodscha und Thailand erzählt hat.

Möge Kurt Rieder die Güte und Treue Gottes in Ewigkeit schauen. Jesus Christus sei sein Licht in Ewigkeit.

Pfarrerin Elfriede Raschzok

Wir suchen Sie! Gesundheits – und Krankenpfleger/In oder Altenpfleger/In

stellenausschreibung-diakonieZur Unterstützung unseres Pflegeteams suchen wir eine/n Gesundheits – und Krankenpfleger / In oder Altenpfleger / In in Teilzeit.

Wir erwarten :

Motivation, Belastbarkeit, Einfühlungsvermögen, Flexibilität
Bereitschaft den diakonischen Auftrag aktiv mit zu gestalten
Wirtschaftliches Denken und Handeln

Wir bieten:

Einen sicheren und vielseitigen Arbeitsplatz
Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
Vergütung nach AVR mit Weihnachtszuwendung
Betriebliche Altersvorsorge und Beihilfeversicherung

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an:

Diakoniestation Ansbach
Frau Inge Braun
Lessingstrasse 2
91522 Ansbach

Tel: 0981 – 87711

Herzliche Einladung zum Erntedankumzug 2014 am 5. Oktober

Die gespendeten Lebensmittel des Erntedankumzugs werden dem Kinderheim Kastanienhof weitergeben.

Die gespendeten Lebensmittel des Erntedankumzugs werden dem Kinderheim Kastanienhof weitergeben.

Der Erntedankumzug gehört zu Ansbach wie das Altstadtfest oder die Bachwoche – und das schon seit 100 Jahren! Alle Kinder aus Ansbach und den umliegenden Gemeinden sind eingeladen, mit bunten Wägen durch die Stadt zu ziehen, Gott für die reichen Gaben zu danken und die Freude darüber zu teilen, indem sie die gespendeten Lebensmittel dem Kinderheim Kastanienhof weitergeben.

Der Erntedankumzug 2014 im einzelnen:

1. Vorbereitung in den Kindergärten
Viele Kindergärten schmücken mit den Kindern eigene Handwägen. Die Lebensmittel dazu können die Kinder vorher in der Familie, Verwandtschaft und Nachbarschaft sammeln. Dafür erhalten sie auf Nachfrage in den Kindergärten eigene Sammelausweise. Wenn jemand statt Lebensmitteln auch Geld geben will, kann dies auch tun und in gesonderten Sammellisten eintragen.

2. Vorbereitung in St. Gumbertus
In St. Gumbertus sind die Kinder zu einem eigenen Vorbereitungsfest am Samstag, 4.Oktober in den Beringershof eingeladen. Es beginnt mit dem gemeinsamen Schmücken der Wägen im Hof um14.30 Uhr. Diese bringen wir dann in die Kirche, damit schon die Gottesdienstbesucher am Sonntagmorgen die geschmückten Wägen bewundern können. Das Fest am Samstag mündet schließlich gegen 16 Uhr in eine kleine Familienandacht. Darin feiern wir, dass wir genug zum Leben haben und teilen miteinander beim gemeinsamen Essen und Trinken.

3. Vorbereitung in St. Johannis
Kinder aus den Kindergottesdiensten in der Steingruberstraße und in Hennenbach treffen sich am Sonntag, 5. Oktober 2014 um 9.30 Uhr bei Familie Leder (Galgenmühle 1) zusammen mit ihren Eltern und Mitarbeitenden aus dem Kindergottesdienstteam, um dort gemeinsam wunderschöne Erntewägen zu schmücken.

Nach der Mittagspause zu Hause kommen sie um 13.15 Uhr mit ihren geschmückten Erntewägen zum Minigolfplatz (Galgenmühle) und brechen von dort zum Erntedankfestzug zur Reitbahn auf.
Nach dem Festzug (ab 14 Uhr Aufbruch in der Reitbahn) über den Martin- Luther-Platz und einer ökumenischen Familienandacht in der St. Johanniskirche können sie an ihrem Ziel, am Kastanienhof, Humboldtstr. 23, gegen 15 Uhr mit ihren leeren Erntewägen wieder abgeholt werden.

Sammellausweise und Sammellisten gibt es wie bisher bei dem Kindergottesdienstteam an den Sonntagen vorher. Damit können die Kinder in den Tagen vor dem Erntedankfest bei ihren Verwandten und Bekannten Erntegaben, Lebensmittel und auch Geld sammeln. Alles, was für den Umzug gesammelt wird, ist für die Kinder und Jugendlichen im Kastanienhof bestimmt. Gesammelte Geldgaben sind beim Kindergottesdienstteam oder am Nachmittag in der Reitbahn beim gemeinsamen Treffpunkt vor dem Aufbruch zum Kastanienhof bei Pfarrer Thomas Meister oder Herrn Baran abzugeben.

4. Der Zug am 5. Oktober
Ab etwa 13.30 Uhr erwarten wir die geschmückten Erntewägen in der Reitbahn aus allen Regionen Ansbachs und seiner umliegenden Gemeinden. Dazu ist in diesem Jahr dort wieder eine Bühne aufgebaut, wo Herr Baran und Pfr. Meister noch einmal Geldspenden in Empfang nehmen und für alle Fragen zum Zug bereit stehen. Nach einer allgemeinen Begrüßung und einer kleinen Mitmachaktion starten wir unseren Zug, der uns über den Johann-Sebastian-Bach- und den Martin-Luther-Platz zur St.Johanniskirche führt. Dort parken wir unsere Wägen vor der Kirche und feiern miteinander Erntedankfest in St.Johannis bei einer bunten ökumenischen Familienandacht.

Schließlich ziehen wir wieder weiter über die Kronacher und die Hoechstetterstraße zum Kastanienhof in der Humboldtstraße 23. Dort übergeben wir die Lebensmittelspenden und dürfen uns mit Kaffee, Tee und Kuchen stärken.

Elfriede Raschzok/ Thomas Meister

Herbstprogramm 2014 des EBW erschienen

Evangelisches Bildungswerk im Dekanat Ansbach e.V.

Evangelisches Bildungswerk im Dekanat Ansbach e.V.

In neuen Herbstprogramm des EBW finden Sie Veranstaltungen zum EBW-Jahresthema „Land zum Leben“. Aufgrund aktueller Berichte zu Vertreibung und Flucht in vielen Krisengebieten der Erde gehen wir im Herbst auf das Thema „Kein Land zum Leben“ ein und möchten auf die Situation von betroffenen Menschen hinweisen.

Außerdem beteiligen wir uns wieder an den Interkulturellen Wochen und bieten ökumenische Vorträge zur Lutherdekade.

Wir hoffen, dass Sie in unserem Programm interessante Angebote für sich entdecken und daran teilnehmen.

PDF des EBW Programm Herbst 2014

Friedmann Seiler und Bernhard Meier-Hüttel 

 

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