Engagement für Bolivien: Benefiz-Mittagessen am 2. Advent

boliv-maedchen_2Hilfe, die ankommt – das ist für viele Christen ein Anliegen. Eine Möglichkeit, sehr direkt an einem der vielen Brennpunkte der Welt zu helfen, ist die „Soforthilfe La Paz“, die sich in der bolivianischen Millionenstadt um Suchtkranke, Obdachlose und Kinder aus ärmsten Verhältnissen kümmert. Heidi Brandenberg, die deutsche Leiterin der „Soforthilfe La Paz“, die seit etlichen Jahren vor Ort arbeitet zusammen mit 15 einheimischen Kräften, kam in diesem Herbst zu einem Informationsabend im Gemeindehaus in der Steingruberstraße und berichtete eindrücklich von der Not der Menschen, aber auch von den Chancen, die diese Menschen durch die Reha-Arbeit und die Kindertagesstätten der „Soforthilfe“ (und die verschiedenen anderen Arbeitszweige) erhalten.

Am 2. Advent, 07. Dezember 2014, wird es nach dem Familiengottesdienst im Gemeindehaus Steingruberstraße wieder ein Benefiz-Mittagessen geben, dessen Erlös dieser wichtigen Arbeit zugutekommt.

Schön auch, dass der Deutsche Evangelische Frauenbund Ansbach einen namhaften Betrag für La Paz gespendet hat – so tragen die Sachspenden der Ansbacher für die „Fundgrube“ und das Engagement vieler ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen beim Frauenbund dazu bei, dass bolivianische Kinder hoffnungsfroher in ihre Zukunft schauen können!

Elisabeth Küfeldt

Nachruf für Dr. Kurt Rieder

Kurt Rieder

Kurt Rieder

Jesus Christus spricht: „Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8,12)

Am 10. Oktober 2014 hat Gott Dr. Kurt Rieder im Alter von 88 Jahren in die Ewigkeit heimgerufen. Der Seniorenkreis der Kirchengemeinde St. Johannis in Ansbach-Hennenbach denkt an viele gemeinsame Nachmittage, in denen Dr. Kurt Rieder nicht nur engagierter, regelmäßiger Besucher, sondern sehr oft gefragter und gerne gehörter Referent war. Mit großem Interesse hat er sich in kirchen- und ortsgeschichtliche Themen, Biographien und Fragen der Lebens- und Alltagsgestaltung im Altwerden eingearbeitet sowie seinen Zuhörern mit Freude daran Anteil gegeben. Die beiden Seniorenkreise der Kirchengemeinde St. Johannis in Hennenbach und in der Steingruberstraße sind nur ein kleiner Ausschnitt der vielfältigen Vortrags- und Bildungsarbeit, die Dr. Kurt Rieder in den Jahren seines Ruhestandes große Freude bereitet hat. Vielen Senioren war er bekannt durch seine Tätigkeit als Reiseleiter beim Evangelischen Bildungswerk in Ansbach. Auch dort hat er in den letzten Jahren gerne von seinem großen Wissen weiter gegeben.

In bleibender Erinnerung bleibt sein zuletzt von ihm gestalteter Nachmittag Anfang August in Hennenbach, in dem er zunächst für einen großen Kreis von Interessierten über „Hennenbach und die Hugenotten“ referiert und im Anschluss daran seine eigene Enkeltochter Tabea Wieskötter von ihrem Engagement für ein soziales Projekt in Kambodscha und Thailand erzählt hat.

Möge Kurt Rieder die Güte und Treue Gottes in Ewigkeit schauen. Jesus Christus sei sein Licht in Ewigkeit.

Pfarrerin Elfriede Raschzok

Wir suchen Sie! Gesundheits – und Krankenpfleger/In oder Altenpfleger/In

stellenausschreibung-diakonieZur Unterstützung unseres Pflegeteams suchen wir eine/n Gesundheits – und Krankenpfleger / In oder Altenpfleger / In in Teilzeit.

Wir erwarten :

Motivation, Belastbarkeit, Einfühlungsvermögen, Flexibilität
Bereitschaft den diakonischen Auftrag aktiv mit zu gestalten
Wirtschaftliches Denken und Handeln

Wir bieten:

Einen sicheren und vielseitigen Arbeitsplatz
Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
Vergütung nach AVR mit Weihnachtszuwendung
Betriebliche Altersvorsorge und Beihilfeversicherung

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an:

Diakoniestation Ansbach
Frau Inge Braun
Lessingstrasse 2
91522 Ansbach

Tel: 0981 – 87711

Herzliche Einladung zum Erntedankumzug 2014 am 5. Oktober

Die gespendeten Lebensmittel des Erntedankumzugs werden dem Kinderheim Kastanienhof weitergeben.

Die gespendeten Lebensmittel des Erntedankumzugs werden dem Kinderheim Kastanienhof weitergeben.

Der Erntedankumzug gehört zu Ansbach wie das Altstadtfest oder die Bachwoche – und das schon seit 100 Jahren! Alle Kinder aus Ansbach und den umliegenden Gemeinden sind eingeladen, mit bunten Wägen durch die Stadt zu ziehen, Gott für die reichen Gaben zu danken und die Freude darüber zu teilen, indem sie die gespendeten Lebensmittel dem Kinderheim Kastanienhof weitergeben.

Der Erntedankumzug 2014 im einzelnen:

1. Vorbereitung in den Kindergärten
Viele Kindergärten schmücken mit den Kindern eigene Handwägen. Die Lebensmittel dazu können die Kinder vorher in der Familie, Verwandtschaft und Nachbarschaft sammeln. Dafür erhalten sie auf Nachfrage in den Kindergärten eigene Sammelausweise. Wenn jemand statt Lebensmitteln auch Geld geben will, kann dies auch tun und in gesonderten Sammellisten eintragen.

2. Vorbereitung in St. Gumbertus
In St. Gumbertus sind die Kinder zu einem eigenen Vorbereitungsfest am Samstag, 4.Oktober in den Beringershof eingeladen. Es beginnt mit dem gemeinsamen Schmücken der Wägen im Hof um14.30 Uhr. Diese bringen wir dann in die Kirche, damit schon die Gottesdienstbesucher am Sonntagmorgen die geschmückten Wägen bewundern können. Das Fest am Samstag mündet schließlich gegen 16 Uhr in eine kleine Familienandacht. Darin feiern wir, dass wir genug zum Leben haben und teilen miteinander beim gemeinsamen Essen und Trinken.

3. Vorbereitung in St. Johannis
Kinder aus den Kindergottesdiensten in der Steingruberstraße und in Hennenbach treffen sich am Sonntag, 5. Oktober 2014 um 9.30 Uhr bei Familie Leder (Galgenmühle 1) zusammen mit ihren Eltern und Mitarbeitenden aus dem Kindergottesdienstteam, um dort gemeinsam wunderschöne Erntewägen zu schmücken.

Nach der Mittagspause zu Hause kommen sie um 13.15 Uhr mit ihren geschmückten Erntewägen zum Minigolfplatz (Galgenmühle) und brechen von dort zum Erntedankfestzug zur Reitbahn auf.
Nach dem Festzug (ab 14 Uhr Aufbruch in der Reitbahn) über den Martin- Luther-Platz und einer ökumenischen Familienandacht in der St. Johanniskirche können sie an ihrem Ziel, am Kastanienhof, Humboldtstr. 23, gegen 15 Uhr mit ihren leeren Erntewägen wieder abgeholt werden.

Sammellausweise und Sammellisten gibt es wie bisher bei dem Kindergottesdienstteam an den Sonntagen vorher. Damit können die Kinder in den Tagen vor dem Erntedankfest bei ihren Verwandten und Bekannten Erntegaben, Lebensmittel und auch Geld sammeln. Alles, was für den Umzug gesammelt wird, ist für die Kinder und Jugendlichen im Kastanienhof bestimmt. Gesammelte Geldgaben sind beim Kindergottesdienstteam oder am Nachmittag in der Reitbahn beim gemeinsamen Treffpunkt vor dem Aufbruch zum Kastanienhof bei Pfarrer Thomas Meister oder Herrn Baran abzugeben.

4. Der Zug am 5. Oktober
Ab etwa 13.30 Uhr erwarten wir die geschmückten Erntewägen in der Reitbahn aus allen Regionen Ansbachs und seiner umliegenden Gemeinden. Dazu ist in diesem Jahr dort wieder eine Bühne aufgebaut, wo Herr Baran und Pfr. Meister noch einmal Geldspenden in Empfang nehmen und für alle Fragen zum Zug bereit stehen. Nach einer allgemeinen Begrüßung und einer kleinen Mitmachaktion starten wir unseren Zug, der uns über den Johann-Sebastian-Bach- und den Martin-Luther-Platz zur St.Johanniskirche führt. Dort parken wir unsere Wägen vor der Kirche und feiern miteinander Erntedankfest in St.Johannis bei einer bunten ökumenischen Familienandacht.

Schließlich ziehen wir wieder weiter über die Kronacher und die Hoechstetterstraße zum Kastanienhof in der Humboldtstraße 23. Dort übergeben wir die Lebensmittelspenden und dürfen uns mit Kaffee, Tee und Kuchen stärken.

Elfriede Raschzok/ Thomas Meister

Herbstprogramm 2014 des EBW erschienen

Evangelisches Bildungswerk im Dekanat Ansbach e.V.

Evangelisches Bildungswerk im Dekanat Ansbach e.V.

In neuen Herbstprogramm des EBW finden Sie Veranstaltungen zum EBW-Jahresthema „Land zum Leben“. Aufgrund aktueller Berichte zu Vertreibung und Flucht in vielen Krisengebieten der Erde gehen wir im Herbst auf das Thema „Kein Land zum Leben“ ein und möchten auf die Situation von betroffenen Menschen hinweisen.

Außerdem beteiligen wir uns wieder an den Interkulturellen Wochen und bieten ökumenische Vorträge zur Lutherdekade.

Wir hoffen, dass Sie in unserem Programm interessante Angebote für sich entdecken und daran teilnehmen.

PDF des EBW Programm Herbst 2014

Friedmann Seiler und Bernhard Meier-Hüttel 

 

Neugründung eines Jugendchors am 29. April

Logo An.KlangViele Kinder singen in den verschiedenen Kinderkantorei Gruppen unter Leitung von Ulrike Walch. An diese erfolgreiche Arbeit wird nach den Osterferien der Jugendchor anknüpfen. Eingeladen sind Jugendliche ab dem 6. Schuljahr. Unter Leitung von Carl Friedrich Meyer werden Lieder für Gottesdienst und Konzert eingeübt. Neben Songs aus dem Gospel und Pop-Bereich sollen auch klassische Stücke ihren Platz haben. Der erste Probentermin ist der 29. April 2014 um 18.30 Uhr.

Die Proben finden immer dienstags von 18.30 bis 19.30 Uhr im Gemeindezentrum St. Johannis, Schaitberger Straße statt. Einfach kommen, und mitsingen!

Information und Kontakt: Carl Friedrich Meyer, e-mail: cfm@an-klang.info; Tel: 0981/9538108

Neues Pfarrbüro eingeweiht

Einweihung des neuen Pfarrbüros

Einweihung des neuen Pfarrbüros

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren am 6. Februar gekommen, um das neue gemeinsame Pfarramtsbüro mit einzuweihen. Dekan Stiegler würdigte die Einweihung als einen für Ansbach kirchengeschichtlich historischen Moment. Was lange Zeit undenkbar schien – dass aus St. Johannis und St. Gumbertus eine Pfarrei wird – sei im Wirken des heiligen Geistes doch Wirklichkeit geworden, das Büro dafür sichtbares Zeichen. Dr. Dieter Kuhn, Pfarramtsführer für beide Gemeinden, dankte allen, die am Zustandekommen des Pfarramtes mitgewirkt haben, allen voran Udo Müller und Hans Niedermann vom Kirchgemeindeamt. Er betonte, dass beide Gemeinden das Gleichgewicht der Kräfte zwischen Zentrifugalkraft (nach außen wirkend) und Zentripetalkraft (nach innen wirkend) leben wollten. Beide Gemeinden blieben ja eigenständig – denn sie seien ja auch in vielen Strukturen sehr verschieden – aber würden immer mehr Schritte gemeinsam tun.

Als besondere Zeichenhandlung wurde im neuen Büro ein Kunstwerk von Herrn Apfel aus Heidelberg enthüllt, das Willy Probst vermittelt hat. Es zeigt auf einem plastischen Bild Johannes den Täufer und den Heiligen Gumbertus vereint. Dazwischen sieht man am oberen Bildrand den auferstandenen, zum Himmel strebenden, bzw. den auf Erden kommenden Christus, im unteren Bildbereich die christliche Gemeinde in einem Boot sitzend und gehalten von einem Fisch, dem christlichen Symbol (für Franken natürlich als Karpfen dargestellt).

Im neuen Büro am Johann-Sebastian-Bach-Platz 5 treffen Sie von Montag bis Freitag, jeweils 9-12 Uhr und am Donnerstag von 14-17 Uhr auf unser Sekretärinnen-Team Frau Faur, Frau Guggenberger und Frau Schnuck.

Gisela Bornowski – unsere neue Regionalbischöfin im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg

Gisela Bornowski, Regionalbischöfin im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg

Gisela Bornowski,
Regionalbischöfin im Kirchenkreis
Ansbach-Würzburg

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem Umzug nach Ansbach schließt sich für mich ein Kreis: Ich bin in Ansbach zur Schule gegangen und habe im Platen-Gymnasium Abitur gemacht. Aufgewachsen bin ich in Obersulzbach, meine Eltern hatten dort die Brauerei-Gaststätte Büttner-Bräu. Ich habe in Neuendettelsau und Heidelberg Theologie studiert und von 1987 bis 1990 mein Vikariat in Gollhofen bei Uffenheim absolviert. Im Februar 1990 kam ich ins Dekanat Dinkelsbühl, nach Operand Untermichelbach, später bekam ich noch die Kirchengemeinde Dorfkemmathen dazu. 2002 wechselte ich dann nach Bad Windsheim. Im Oktober 2013 hat mich der Berufungsausschuss unserer Landeskirche zur Regionalbischöfin im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg berufen. Wir werden in der ersten Februarwoche nach Ansbach in die Welserstraße ziehen. Wir: das sind mein Mann Steven und unsere zwei jüngeren Kinder Annika (fast 18) und Andreas (24) und ich. Unser ältester Sohn Christopher (28) ist verheiratet und lebt mit seiner Frau in Berg in der Oberpfalz. » Weiterlesen

Regionalbischof Christian Schmidt in St. Gumbertus von seinen Aufgaben entpflichtet

Am 6. Januar 2014 wurde Regionalbischof Christian Schmidt in St. Gumbertus von seinen Aufgaben entpflichtetAm Epiphaniasfest, 6. Januar 2014, wurde Regionalbischof Christian Schmidt in einem festlichen Gottesdienst in St. Gumbertus von seinen Aufgaben entpflichtet und herzlich in den Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche Gäste waren in die gut gefüllte Kirche gekommen und erlebten einen musikalisch reich ausgestalteten Gottesdienst. Dabei sangen beispielsweise die Vokalensemble Gaudium Domini und Vocativ den extra für diesen Gottesdienst vertonten Psalm 121 und an der Orgel spielte erstmals der neue Stiftskantor Karl Friedrich Meyer.

In seiner Predigt betonte Schmidt, die Kirche habe sich immer wieder zu reformieren in einer gezielten Hinwendung zu Jesus Christus. Seine Gedanken unterstrich er mit einem selbst getexteten Gemeindelied: “Ecclesia semper reformanda”.

Zahlreiche Grußredner würdigten Schmidt denn auch für seine Gaben, gerade für seine liturgischen, homiletischen und poetischen Talente, die er in reich ausgestalteten Gottesdiensten zeigte. Seine gereimten Predigten in fränkischer Mundart seien legendär. Schmidt wird zwar in den Ruhestand gehen, doch Vorsitzender der lutherischen liturgischen Konferenz in Bayern sowie Prior des von ihm mitbegründeten Evangelischen Kloster-Konvents Heilsbronn bleiben.

Fotos: elkb/Breit

 

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