Einladung zu den Reformationsgottesdiensten im Dekanat Ansbach

Dekan Hans Stiegler

Dekan Hans Stiegler

Am Reformationsfesttag, 31. Oktober 2016, findet am um 19.00 Uhr in der St.-Johanniskirche ein zentraler Festgottesdienst für das Dekanat Ansbach statt.

Musikalisch gestaltet in diesem Jahr Viva Voce den Gottesdienst.

Die Präsidentin der Landessynode Frau Dr. Annekathrin Preidel ist zu Gast und wird uns an ihren Gedanken zum Reformationstag Anteil geben. Die liturgische Leitung haben Pfarrer Dr. Kuhn und Dekan Hans Stiegler.

Am Reformationssonntag, 6. November 2016, laden wir um 10.30 Uhr herzlich ein zu einem Kantatengottesdienst zum Reformationsfest in die St. Gumbertuskirche ein. Die Ansbacher Kantorei und das Ansbacher Kammerorchester singen und spielen die Bachkantate „Herr Jesu Christ, wahr Mensch und Gott“ (BWV 127). Die Predigt hält Regionalbischöfin Gisela Bornowski.

Alle Jahre wieder – der 31.Oktober ist für uns als Christen der Reformationstag! Kritische Gedanken zu Halloween

Am 31. Oktober erinnern wir uns als lutherische Christen an den Anschlag der 95 Thesen Martin Luthers an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg. Leider ersetzt man in unserer Gesellschaft diesen Inhalt in den letzten durch Halloween!? Dabei geht es um heidnische Inhalte, mit denen viele ein Geschäft machen! Doch Halloween ist nicht so harmlos, wie es oft dargestellt wird!!

– Nach heidnischer Vorstellung ist die Wand zur Welt der Geister in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November besonders dünn. Die Seelen von Verstorbenen kehren in Tiergestalt zurück und können Unheil anrichten. Durch Feuer oder Masken versuchte man die Geister zu vertreiben.
– Um diesen heidnischen Vorstellungen entgegenzuwirken, hat die katholische Kirche den 1. November zum Tag aller Heiligen (Allerheiligen) und den 2. November zu Allerseelen erklärt. Im evangelischen Bereich fällt unser Reformationstag auf den 31. Oktober.

Der grobe Unfug, der aufgrund dieses heidnischen Hintergrunds oft betrieben wird, ist es kein Spaß mehr. Das sinnlose Beschmieren von Häuserwänden, das Erschrecken von Menschen oder Zerstörungen anderer Art w sind weder harmlos noch eignen sie sich für Spaß und Klamauk!

Überall, wo unser christlicher Glaube an Bedeutung verliert, tauchen heidnische Rituale auf, nehmen abergläubische und esoterische Praktiken Menschen gefangen und machen letztlich unfrei. Zu dieser Entwicklung gehört auch Halloween.
Darum noch einmal: Als evangelische Christen feiern wir am 31. Oktober unser Reformationsgedenken – sonst nichts!

Hans Stiegler, Dekan