Gebet am 26. März 2020

Das Gebet zum heutigen Tag wurde um 12 Uhr auch in St. Gumbertus gebetet.

Psalm 40

1 Ein Psalm Davids, vorzusingen. 2 Ich harrte des HERRN, und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien. 3 Er zog mich aus der grausigen Grube, aus lauter Schmutz und Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels, dass ich sicher treten kann; 4 er hat mir ein neues Lied in meinen Mund gegeben, zu loben unsern Gott. Das werden viele sehen und sich fürchten und auf den HERRN hoffen. 5 Wohl dem, der seine Hoffnung setzt auf den HERRN und sich nicht wendet zu den Hoffärtigen und denen, die mit Lügen umgehen! 6 HERR, mein Gott, groß sind deine Wunder / und deine Gedanken, die du an uns beweisest; dir ist nichts gleich!

12 Du aber, HERR, wollest deine Barmherzigkeit nicht von mir wenden; lass deine Güte und Treue allewege mich behüten. 13 Denn es haben mich umgeben Leiden ohne Zahl. (…) 14 Lass dir’s gefallen, HERR, mich zu erretten; eile, HERR, mir zu helfen! 17 Lass deiner sich freuen und fröhlich sein alle, die nach dir fragen; und die dein Heil lieben, lass allewege sagen: Der HERR sei hochgelobt! 18 Denn ich bin arm und elend; der Herr aber sorgt für mich. Du bist mein Helfer und Erretter; mein Gott, säume doch nicht!

Ja, Gott, ich kann so viel nachempfinden, was David einst schrieb.

So viel prasselt gerade auf mich, auf uns alle ein. Eine Situation, wie wir sie so nie kannten.
Doch „Du bist mein Helfer und Erretter!“ Daran will ich mich halten. 
Säume doch nicht, Dich zu zeigen und Deiner Welt beizustehen in diesen Tagen!

Sei bei den Forschern und Ärztinnen; den Pflegerinnen und Pflegern, den Helferinnen und Helfern. Hilf, dass geholfen werden kann.
Wehre denen, die Angst schüren, aber auch denen, die Leichtsinn verbreiten und leben. 
Lass die Politiker und uns alle Entscheidungen mit Herz und Maß treffen.
Lege deinen Frieden in das Herz von uns allen, damit wir ruhig und besonnen, beherzt und hoffnungsvoll leben.
Und lass uns in diesen Tagen die nicht vergessen, die jetzt auch Hilfe nötig haben: Die Menschen auf der Flucht, jene ohne Obdach, die, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit und Frieden.

In der Stille nennen wir die, die uns besonders am Herzen liegen

(Gebetsstille)

Gott, Du bist unser aller Helfer und Erretter, säume doch nicht!

Vaterunser