Heilungsgebet

ChristuskreuzAngefangen hat alles 2008, nachdem wir von einer dreitägigen Veranstaltung mit messianisch-jüdischen Geschwistern in München zurückgekehrt waren. Das Thema während dieser Tage war Versöhnung. Wir beschlossen einmal pro Woche im Gemeindehaus Hennenbach für Israel und Deutschland zu beten.

Mit der Zeit veränderte sich der Schwerpunkt, weil Menschen mit verschiedenen Heilungsanliegen kamen. Wir beteten vermehrt um Heilung für Geist, Seele und Leib.

Wir sind eine kleine, aber leidenschaftlich betende Gemeinschaft. Gemeinsam suchen wir im Gebet nach den guten Lösungswegen unseres Himmlischen Vaters für uns und unsere Familien und für die Menschen, die in verschiedenen Notlagen unsere Gebetsunterstützung in Anspruch nehmen.

In unseren Treffen haben wir zuerst eine Zeit des Lobpreises, des Dankens für empfangene Hilfe und der Anbetung. Damit heißen wir den in unserer Mitte willkommen, von dem wir alles erwarten: Den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.

Dann gibt es eine Zeit, in der wir für die jeweiligen Anliegen beten. Und wir beten in dem Vertrauen und der Freude, dass für den Schöpfer des Universums nichts zu klein ist und nichts zu schwer oder  aussichtslos. Dabei stützen wir uns auf das Wort Gottes mit allen darin enthaltenen Verheißungen für uns Menschen. Diese Einladung Jesu nehmen wir  besonders gerne an: „Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben. Vertraut euch meiner Leitung an und lernt von mir, denn ich gehe behutsam mit euch um und sehe auf niemanden herab.“ (Math. 11, 28 HFA).

Und, um auf den Anfang zurückzukommen: Die Klärung unserer persönlichen Beziehung um Gott Israels und zu Seinem auserwählten Volk ist ein Puzzlestück in jedem Heilungsprozess.

Lisa Becker-Weinert