Hommage zum 250 Geburtstag von Ludwig van Beethoven

KMD Rainer Goede. Foto: Elke Walter
KMD Rainer Goede. Foto: Elke Walter

Obwohl Beethoven (16.(?)12.1770 – 26.03.1827) seine ersten Erfahrungen auf der Orgel bereits als Jugendlicher, sogar als zweiter Hoforganist in Bonn sammelte, richtete sich sein Kompositionsehrgeiz später ganz auf die großen Formen für Klavier, das Orchester und das Streichquartett. Da die Orgel damals völlig im gesellschaftlichen Abseits stand, sind von ihm für die Orgel nur einige Studienwerke erhalten.

Rainer Goede widmet sich in seiner Beethoven-Hommage anlässlich des Deutschen Orgeltages 2020 am Samstag, 13. September 2002 um 19 Uhr in St. Johannis neben einem frühen Trio und einem kunstvoll kontrapunktisch gesetzten Praeludium allerdings auch einigen spektakulären Großwerken Beethovens, dazu gehört die dreisätzige Arbeit für die Flötenuhr, die Beethoven für das Spieluhrenkabinett des Grafen Josef Deym 1799 in Wien schrieb, und eine Orgelbearbeitung der großen komplizierten Credo-Doppelfuge aus seiner Missa solemnis, die Robert Schaab 1873 notengetreu übertragen hat. Aber auch die symphonische Orgel erklingt mit der großen d-Moll-Phantasie über zwei Themen aus der 9. Symphonie, die Wilhelm Valentin Volckmar zum 100. Geburtstag Beethovens 1870 komponierte. Seither stellt diese den Höhepunkt an Beethovenscher Motivarbeit dar. Der Eintritt ist frei.