Über uns

logo-johannis-farbigDie Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Johannis ist eine der beiden alten evangelischen Stadtgemeinden Ansbachs.

Ansbach ist die Regierungshauptstadt  Mittelfrankens, eines der sieben bayerischen Regierungsbezirke. In Mittelfranken liegen z.B. die Städte Nürnberg, Erlangen, Rothenburg o.d.T., das fränkische Seenland, der Hesselberg u.a.m.

Unter Markgraf Georg dem Frommen schloss sich Ansbach schon 1528 endgültig der Reformation an und wurde an der Seite Nürnbergs und anderer süddeutscher Städte eine Vorreiterin der evangelischen Sache. Dabei spielten auch Pfarrer von St. Johannis  eine wichtige Rolle.

Heute ist Ansbach ein großes Dekanat mit ca. 42.000 Gemeindegliedern, 34 Kirchengemeinden, ca. 2800 ehrenamtlich Mitarbeitenden, 32 Pfarrerinnen und Pfarrern, 2 Diakonen und 2 hauptamtlichen Kantoren, vielen Kindergärten und diakonischen Einrichtungen. Der Ansbacher Dekan Hans Stiegler ist zugleich 1. Pfarrer von St. Johannis.

Zeittafel der St.-Johanniskirche in Ansbach

911-931: Wahrscheinliche Gründungszeit von St. Johannis als kleines Kirchlein mit Friedhof in der Regierungszeit des Bischofs Dioto.
1139: Erste urkundliche Erwähnung der Pfarrei und der Kirche St. Johannis.
1164: Urkunde aus diesem Jahr sagt, daß Johannes Baptista hier Pfarrheiliger war.
1410-1413: Beginn der Erweiterung der Kirche zu einer gotischen Hallenkirche.
1435: Westgiebel und Langhaus werden fertiggestellt, die Orgel gestifftet und die Glocke auf dem Südturm geweiht.
1458: Feierliche Weihe der Kirche (am Nordturm wurde bis 1508 weitergebaut).
1436: Sankt Johannis wird selbständige Pfarrei (unabhängig von St. Gumbertus).
1525: Mit Gottesdienst in St. Johannis (9.4.) beginnt die Reformation in Ansbach.
1716-18: Der Innenraum der Kirche wird weitgehend in barockem Stil umgestaltet.
1800: Beseitigung der begehbaren Balustrade mit ihren Wasserspeiern am Chor.
1885/86: Die Fürstengruft im Chor wird 2,10 m tiefer gelegt. Die Gruft barg 25 Zinnsärge, die sich fast alle seit Sommer 1977 in der St. Gumbertuskirche befinden.
1903: Die sieben großen Chorfenster werden durch Glasgemälde ersetzt.
1955/60: Umfangreiche Renovierung des Langhauses und Chor-Außenbaues; Seitenemporen samt bestehender Kanzel werden aufgegeben.
1962: Bau der neuen Rieger-Orgel mit 46 Registern und ca. 3500 Pfeifen.
1989: Innenrevonierung mit Gestaltung des Chorraumes als eine Art „Kasualkirche“

Chorraum der St.-Johanniskirche

Chorraum der St.-Johanniskirche